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Dienstag, 21. Februar 2017

Wurzelgemüse in Orangenmarinade


"Ich habe überhaupt keine Idee, was ich heute kochen soll!", seufzend blicke ich meine Freundin an, "Die Jungs wünschen sich Lasagne. Da habe ich überhaupt keinen Schnuff drauf. Hackfleisch.. bääh!". "Wie wäre es denn mit einem bunten würzigen Wurzelgemüse?", schlägt mir meine Freundin lächelnd vor und verrät mir prompt ihr Lieblingsrezept:

Zutaten
  • 800 g Wurzelgemüse (Möhren, rote Bete, Petersilienwurzeln, Pastinake)
  • 1 Bio-Orange
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 Knoblauch Zehe
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Honig
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

Das Wurzelgemüse, waschen, schälen (am besten mit einem Sparschäler), in etwa gleich große Stücke schneiden und ca. 5 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Die Orange heiß waschen, die Hälfte der Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Den Thymian waschen und die Blättchen abzupfen. Knoblauch und Zwiebel schälen. Den Knoblauch durchpressen und die Zwiebel achteln. Öl, Honig, Orangenschale und -saft verrühren. Die Thymianblättchen, Salz und Pfeffer sowie durchgepressten Knoblauch dazugeben und alles gut vermischen. Das Wurzelgemüse und die Zwiebel unter die Marinade mischen. Im Anschluss in eine Auflaufform geben und  im vorgeheizten Backofen bei 220° Grad etwa 25 Minuten garen.

Dazu passt ein einfacher türkischer Joghurt (gesalzen, mit Knoblauch) und ein frisches Baguettebrot.

Sonntag, 19. Februar 2017

Ein Blick ins Badezimmer


Wir haben keine Badewanne. Ich brauche auch keine. Ich bin ein Warmduscher. Aber das jeden Morgen, sonst bin ich nicht zu gebrauchen. So, oder so ähnlich habe ich schon des öfteren argumentiert, wenn es um unser Badezimmer ging. Doch in den letzten Wochen habe ich mich ein paar Mal dabei ertappt, wie ich mich seufzend nach einem heißen Wannenbad gesehnt habe. Ich habe dann an weiße Schaumberge gedacht, sanften Kerzenschein und an ein gutes Buch. Ganz alleine - nur für mich. In Gedanken habe ich mich wohlig in das wohltemperierte Wasser gleiten lassen und bei Bedarf einfach noch einmal den Wasserhahn aufgedreht. Hachz.. das wäre eine Wonne! Dabei mag ich unser Badezimmer sehr. Ich weiß noch ganz genau, wie wir es geplant haben und wie wir dabei doch über unser Budget hinausgeschossen sind. Es musste ja unbedingt italienischer Antik-Marmor sein und eine freihängende Regendusche (die ich noch nie benutzt habe, sondern ganz am Anfang nur einmal ausprobiert habe). Dann haben wir keine alten Eiche-Balken gefunden und der Schreiner musste extra für uns das Eiche-Holz räuchern. Ich kann Euch sagen, nach zig Wochen ohne Badezimmer war dann die Freude über das fertige Badezimmer groß. Die Entscheidung nur eine ebenerdige Dusche einzubauen haben damals mein Göttergatte und ich gemeinsam getroffen. Obwohl ich zugeben muss, dass ich die treibende Kraft war auf eine Badewanne zu verzichten... tssss! Ich Dummie.

Meine Sonntagsfreude = unserer Badezimmer


Verlinkt mit: Lotta's "Bunt ist die Welt" 

Freitag, 17. Februar 2017

Lieblingsecke im Flur


"Zeig uns Deine Lieblingsecke im Flur oder im Eingangsbereich!", diese Aufforderung kam vor ein paar Tagen von Nicole und ich hatte direkt Lust bei ihrer Aktion mitzumachen. Meine Lieblingsecke im Flur ist ein kleines Fenster, das mit einer schmalen Fensterbank ausgestattet ist. Es ist der Anfang des Flures und wird links und rechts von einer Tür flankiert. Links geht es zum Gäste-WC und rechts zur Haustür hinaus. (Also bitte nicht verwechseln, falls Ihr mal zu uns zu Besuch kommt, sonst müsst Ihr leider in den Vorgarten strullern.. kicher!). Ich mag dieses Fenster sehr gerne, denn es gibt dem langen dunklen Flur immer einen wunderbaren Lichtblick. Auch die schmale Fensterbank gefällt mir, denn hier kann ich mich direkt schon an der Haustür mit meiner saisonalen Deko austoben. Momentan findet Ihr auf der Fensterbank: eine blühende, weiße Hyazinthe in einer Rostkrone (ein Valentinsgeschenk von meinem Göttergatten), eine noch nicht erblühte Schachtbrettblume (Ich habe endlich eine gefunden. Ist das nicht toll, Astrid!), zwei Kerzenleuchter aus Holz mit weißen Kerzen (Es stehen immer ein paar Kerzen oder Windlichter dort, damit der Weg zur Tür auch ohne Tageslicht heimelig ausschaut!), weiße Perlhyazinthen in einem mint-lasierten Tontopf, ein kleiner grüner Mooshase (bei Ines gefunden), eine mintfarbene Knubbel-Vase mit einer einzelnen Hyazinthe (sie musste leider abgeschnitten werden. Das Töpfchen fiel immer um) und eine dunkelgrüne Beton-Vase mit Korkenzieher-Weide. Die kleinen Tannenzapfen sollen daran erinnern, dass es trotz aller Frühlingsblüher noch Winter ist, auch wenn sich schon zwei kleine mintfarbene Wachtel-Eier dazugeschmuggelt haben. Möchtet Ihr vielleicht einen kleinen Tipp, wie Frühlingsblüher im einfachen Tontopf noch einbissel dekorativer aussehen? Ich hole immer ein paar Moosflechten aus unserem Waldgarten und lege sie auf die nackte Blumenerde, ein paar abgeschnittene Wein-Ranken  um die zarten Pflanzen gewunden und schon ist ein einfacher Blumentopf ein Hingucker. Findet Ihr nicht auch? Und wie gefällt Euch meine kleine Lieblingsecke im Flur? Habt Ihr auch eine solche Lieblingsecke? Dann macht doch bei Nicole's charmanten Aktion mit. 

Ich wünsche Euch ein vorfrühlingshaftes Wochenende
mit Vogelgezwitscher, Sonnenschein und zarten Frühlingsblüher.
Herzlichst, Nicole


Verlinkt mit:

Mittwoch, 15. Februar 2017

Sprossen (und Grünkräuter)


Wenn die Natur Winterschlaf hält und frisches Grün Mangelware ist, sprießen bei uns Sprossen und Grünkräutern auf der Fensterbank - einfach und platzsparend. Eine vitaminhaltige Bereicherung für die Winterküche und auch ein hübscher Hingucker auf jedem Brot und in jedem Salat.

Zutaten
  • Keimglas
  • Keimsaaten (Mungobohnen, Leinsamen, Linsen oder Radieschen)
  • Licht
  • Luft
  • Wasser

So geht's

Zuerst werden 2 bis 4 Esslöffel Samen in ein Küchensieb geschüttet und unter fließendem Wasser gut abgespült. Dann werden die Samen in das Keimglas gegeben und mit Wasser bedeckt. Die Samen werden bis zu 10 Stunden eingeweicht. Nach dem Aufquellen wird das Wasser abgeschüttet. Nun werden die nicht gequollenen Samen und leeren Samenschalen heraussortiert. Sie keimen nicht und würden in der feucht-warmen Atmosphäre des Keimgefäßes nur faulen. Dann wird der Siebeinsatz auf das Glas geschraubt und zum Abtropfen auf den Kopf gestellt. 2 bis 3-mal täglich wird das Glas mit frischem Wasser gespült, immer wieder gut abtropfen lassen. Nach etwa 3 bis 4 Tagen sind die ersten Keimlinge zu ernten.

Tipp

Ein heller, nicht der direkten Sonnenbestrahlungen ausgesetzter Platz in Fensternähe und eine Temperatur zwischen 18 und 22 °C sind die idealen Keimbedingungen.


Mittwochs mag ich = Sprossen und Grünkräuter

Verlinkt mit: *Naturkinder*, Babsy's *Winterküche*, Frollein Pfau's *MMI*.

Dienstag, 14. Februar 2017

happy valentine's day


Ist es denn zu glauben? Heute ist bereits der 14. Februar - Valentinstag!
Habt Ihr schon an Eure(n) Liebste(n) gedacht?

Wenn nicht, habe ich eine ganz fixe kleine Idee für Euch gefunden:

Einfach dickeres Papier in Streifen schneiden,
eine kleine Fotostrecke mit großem Erinnerungswert dazulegen,
ein hübsches Web-Band aussuchen,
alles in Herzform aneinander tackern und
fertig ist Euer "Gift of Love".

HAPPY VALENTINE'S DAY!


Eine genaue Anleitung findet Ihr >hier<
Vielen lieben Dank, Angela!