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Samstag, 24. September 2016

Freitagsblümchen am Samstag


Ein herzliches Willkommen, meine Lieben! Wie schön, dass Ihr zu mir gefunden habt und dass wo ich Euch diese Woche so sträflich vernachlässigt habe. Irgendwie war es nicht meine Woche. Es gab unausgesprochene Zwistigkeiten im größeren Familienumfeld. In der neuen Klasse meines Kleinen gab es bereits körperliche Auseinandersetzungen. Eine davon endete mit späteren Krankenhausaufenthalt eines Mitschülers (In was für eine Schule haben wir unser Kind bloß geschickt.. Herr im Himmel!!) und ich musste zum Augenarzt, denn mein Augendruck war viel zu hoch und auch andere Werte waren so gar nicht in Ordnung.. seufz! Mal schauen, wie es jetzt weiter geht.. nochmal seufz! Allerdings gab es auch schöne Momente. Zum Beispiel mein Sträußchen ist einer davon. Mein Chef überreichte ihn mir wortlos und bei meiner Frage "Wieso denn bloß?" kam als Antwort nur ein "Weil heute Mittwoch ist!". Lieb, nicht wahr?! Oder, dass ich mich dazu entschlossen habe einen Yoga-Kurs zu machen! Namaste, gelle Denise?! Was soll ich noch schreiben, meine Lieben?! Wie Ihr seht gibt es auch bei mir immer wieder Höhen und Tiefen. Aber wie sagt man so schön? Augen zu und durch.. grins schief!

Habt alle ein charmantes Wochenende!
Bis ganz bald, Nicole

Donnerstag, 22. September 2016

Kochen am offenen Feuer (oder ein "Chili-con-Carne-Rezept")



Nichts ist schöner als das Kochen am offenen Feuer draußen in der freien Natur. Ganz besonders, wenn es jetzt im Herbst schneller dunkel und die Luft schon kühler wird, ist ein lauschiger Abend am Lagerfeuer einfach wunderbar. Egal, ob ein scharfes Chili, knusprige Waffeln, leckere Bannocks oder ein saftig-weicher Bratapfel, das Kochen über dem Lagerfeuer hat eine ganz eigene Faszination und ist wunderbar heimelig. Es ist verbunden mit Abenteuer und dem Erleben der Ursprünglichkeit, also genau das Richtige für meine Pfadfinder. Schon vor einigen Jahren haben wir uns deshalb eine Feuerstelle im Garten geschaffen und uns einen riesigen Hordentopf besorgt.

Zutaten
  • 1500 g Rinder-Hackfleisch
  • 4 große Zwiebeln
  • 5 Zehen Knoblauch
  • 750 g Tomaten aus der Dose
  • 1250 g Kidneybohnen
  • 6 Paprikaschoten, rote, gelbe, grüne
  • 5 Chilischoten, rote
  • 625 g Mais
  • Olivenöl
  • Brühe (instant)
  • Zitronensaft
  • 5 Stück Zartbitter-Schokolade
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprikapulver (edelsüß und rosenscharf), Kreuzkümmel, Koriander, Oregano

Zubereitung

Die Zwiebeln hacken und in reichlich kräftigem Olivenöl im Hordentopf anschwitzen. Anschließend das Hackfleisch zugeben und ordentlich anbraten. Die Knoblauchzehen abziehen, pressen und hinzugeben, anschließend mit den geschälten und zerkleinerten Tomaten inklusive Saft ablöschen. Nach Geschmack mit den Gewürzen abschmecken und die Chilischoten unzerkleinert hinzugeben (wenn das Chili fertig ist, wieder rausfischen!) Ca. 20 Minuten über dem offenen Feuer köcheln lassen. Die Paprikaschoten putzen, würfeln und hinzugeben. Ebenfalls die Schokolade zerkleinern und hinzufügen. Wichtig! Immer wieder gut rühren! Nach etwa 10 Minuten die Kidneybohnen und den Mais hinzugeben. Noch einmal ca. 10 Minuten köcheln lassen, dabei das Gericht mit den angegebenen Gewürzen erneut gut abschmecken. 

Die Mengenangabe ist für einen Hordentopf. Es reicht für ca. 10 Erwachsene mit genauso vielen Kindern. Denkt daran die Chilischoten herauszunehmen, für Kinder ist es absolut schrecklich auf ein so scharfes Gewürz zu beißen. Ich spreche da aus Erfahrung, meinem Kleinen hat es mal den ganzen Abend verdorben.. seufz!!


Verlinkt mit: *Naturkinder* von Caro und Babsy's *Herbstküche*

Dienstag, 20. September 2016

Schweriner Türen


Ist es nicht herrlich, wie geduldig Freundinnen sein können?! Meine Freundinnen haben mich jedenfalls bei unserem Mädelstrip nach Schwerin mit einem Schmunzeln im Gesicht von Tür zu Tür begleitet. (Hierfür nochmal ein ganz dickes Dankeschön und einen herzlichen Drücker, Ihr Süßen!) Und das alles nur weil Lotta für "Bunt ist die Welt" Türen und Schlösser zum Thema gemacht hat. Und wie gefällt Euch meine kleine Auswahl? Ist nicht jede einzelne Tür auf ihre eigene Art wunderbar charmant?!

Sonntag, 18. September 2016

Kreatividee: Filzfuchs | Mein schönes Land bloggt


Erinnert Ihr Euch vielleicht noch an den kleinen Fuchs,
den mein Kleiner trockengefilzt hat?

Nein? Das ist überhaupt nicht schlimm,
denn nun könnt Ihr den kleinen Filzfuchs und
eine kurze Anleitung auch bei 

 Ist das nicht toll?! Ich freue mich sehr.



Ich wünsche Euch einen ganz
wunderbaren und kuscheligen September-Sonntag!

Herzlichst, Nicole

Freitag, 16. September 2016

Hühnerglück (oder "Rote Hagebutten müssen einfach sein!")


Ich gebe zu, ich habe eine Schwäche für Hagebutten. Ob große oder kleine - ganz egal! Hauptsache rot müssen sie sein. Rot wie der Kamm von unserem Hahn Gustav. Jedes Jahr fahre ich an eine abgelegene Stelle am Rande eines verlassenes Bauernhofes und schneide mir ein paar der oberen Zweige ab. Was für ein Glück, dass beide Rosenarten, die Multiflora und die Gemeine Hundsrose, direkt nebeneinanderstehen, nicht wahr?! Apropopos Hahn Gustav: sehen unsere Hühner nicht wirklich hübsch in der späten Abendsonne aus? Ich finde es wunderbar entspannend ihnen bei der Futtersuche zu zuschauen. Seht nur wie emsig gescharrt wird. Besonders eifrig ist immer Hanni, unser silberfarbenes Althuhn. Sie ist kaum zu bremsen, wenn sie unterwegs ist. Noch nicht einmal für ein kleines Foto macht sie eine Pause.. tttsss!


Verlinkt mit: *Friday-Flowerday* von Helga, *Floral Friday Fotos* by Nick

Dienstag, 13. September 2016

Das Knistern der Stoppelfelder (oder "Erntepüppchen")


Seid Ihr auch schon einmal an einem frischgemähten Getreidefeld vorbeigelaufen und habt dem feinen Knistern der Stoppeln gelauscht? Ein ganz wunderbares und dankbares Gefühl breitet sich dann immer in mir aus. Das Getreide ist eingefahren und wird für den kommenden Winter bevorratet. Die Hoftiere werden ausreichend Futter haben und für unser tägliches Brot ist gesorgt. Jetzt kommt eine Zeit um für die Früchte der Natur 'Danke' zu sagen. Deshalb zeigen wir Euch heute eine alte Tradition bei der aus den Getreidebündeln der letzten Ernte kleine Erntepüppchen gebastelt werden. Diese Erntepüppchen sollen den Kreislauf der Natur ehren und den Pflanzen im nächsten Jahr Kraft zum Wachsen geben.

Material:
  • ein Bündel Stroh
  • Kordel
  • Wattebällchen 
  • eine Schere

So geht's:

Zuerst bindet man am oberen Ende ein Strohbündel fest zusammen und schneidet das Stroh oberhalb der Kordel ordentlich ab. Unterhalb der Kordel wird etwas Watte zwischen das Stroh gestopft, ohne das man sie zwischen den Halmen sehen kann. Unterhalb der Watte fasst man das Stroh wieder fest zusammen und umwickelt es mit einem Stück Kordel. So bekommt das Erntepüppchen schon mal einen Kopf und einen Hals. Dann teilt man einige Strohhalme unter den Puppenhals so, dass sich vier Bündel ergeben. Die zwei äußeren Bündel werden die Arme, deshalb biegt man die Bündel solange nach oben bis das Stroh zu beiden Seiten absteht. Diese Arme werden nun mit der Schere auf die richtige Länge gekürzt und begradigt. Die beiden übrigen Strohbündel werden die Beine. Hierfür bindet man die Teile unten jeweils mit Schnur ab. Auch hier werden die Strohhalme auf die richtige Länge gekürzt. Fertig ist das kleine Erntepüppchen.