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Sonntag, 30. April 2017

Rückblick (Instagram): April



Gesehen:
*Zweibettzimmer* im ZDF und ich war begeistert von "Carol Schuler". Was für eine tolle Schauspielerin und singen kann sie.. der Wahnsinn!!
*Guardians of the Galaxy 2* gemeinsam mit meinen "großen Männern". Was für ein "Raumschiff"-Spektakel.. lach!

Gehört:
die Motorsäge im Garten

Gelesen:
"Verräterische Gebeine" ein Mittelalter-Krimi von Mel Starr

Getan:
Die Geburtstagsfeier unseres großen "Kleinen" vorbereitet - Kuchen gebacken, Geschenke ausgesucht und verpackt. Luftballons und Girlanden aufgehangen, Kerzen entflammt...
Zum ersten Mal gemeinsam mit meinem Kleinen Ostereier gefärbt. 
Unseren Familien-Osterbrunch vorbereitet. 
Meine Mama mit meinem Papa in der Kurzzeitfpflege besucht.
Die Osterferien genossen. 
Gemeinsam mit den Pfadfindern ein Insektenhotel gebaut, aufgestellt und befüllt.
Meinen Kleinen frühzeitig vom Pfadfinderlager abgeholt. Er hatte Heimweh!

Gegessen:
Spargel, Spargel, Spargel und Erdbeeren.
Porridge mit Blaubeeren vom Göttergatten gekostet.
Eine magische Erdbeertorte - mein Kleiner wollte zum Geburtstag wieder eine haben.

Getrunken:
Wasser, Tee und Kaffee

Gebangt:
Da fliegt mein Göttergatte beruflich nach New York und die politsche Weltsituation spitzt sich immer mehr zu. Giftgasangriff in Syrien, Gegenschlag der USA und Kim droht mit dem totalen Krieg. Als mein Göttergatte wieder zu Hause ist, empfiehlt er mir dringlich eine "Medien-Auszeit" mit den Worten: "Du wirst sonst noch verrückt!". 
Um unsere Bremse - unsere kleine alte Katze. Sie ist mehrfach von Menschen aufgelesen und ins Tierheim gebracht worden.

Gelacht:
Über das spontane Streethockey-Tunier in unserem Garten. Opa vor - noch ein Tor!

Gewonnen: 
Von der lieben ANi aka "Flöckchenliebe" einen bildhübschen lindgrünen 3D-Schriftzug "You make my Heart smile" (Vielen lieben Dank, ANi!! Der Schriftzug ist so bezaubernd!).

Gefreut:
Mein großer Kleiner hatte Geburtstag - Du meine Güte, wie die Zeit vergeht. Bald muss ich mir wohl einen neuen "Blog-Namen" ausdenken. Aus meinem Kleinen wird ein Großer.
Auch meine kleinste Patentochter hatte Geburtstag. Nach dem Geburtstagskuchen haben wir gemeinsam feine Gänseblümchenkränzchen gewunden.. hachz.. endlich mal wieder Mädchenkram!
Über die wunderbar wärmenden Socken für meinen Göttergatten von Claudia - nochmal ganz vielen lieben Dank!
Über die liebevollen Karten von Eva, Jutta, Petra, Claudia, Birgitt, ANi, Claudia, Monika und Nicole -  Dankeschön, Ihr Lieben! Was für eine Freude!! 

Geplant:
Weiterhin unseren Garten. Nachdem sieben Nadelbäume gefällt worden sind, ist ein neuer Gartenraum entstanden (8m x 15m = 120 qm²). Was für Möglichkeiten!

Freitag, 28. April 2017

Von Bongos, Ukulele und Löwenzahn


"Ich spiel' auf meinen Bongos, Bongos, Bongos Ich spiel' auf meinen Bongos, Bongos, Bongos. Das hört sich wie ein Lied an, Lied an, Lied an.", mein Kleiner sitzt im Schneidersitz auf dem Sofa und trommelt was das Zeug hält. Fröhlich schmettert er dabei sein selbstausgedachtes Liedchen. Ich stimme grinsend in sein Liedchen ein und frage ihn anschließend interessiert: "Was hast du denn heute vor?". "Ich habe mir überlegt, welches Instrument noch zur Ukulele passt. Da sind mir meine kleine Trommeln eingefallen. Frau L. übt mit uns nämlich wieder etwas Neues ein.". "Da bin ich aber gespannt!", antworte ich ehrlich und füge hinzu: "Könntest du nachher üben? Papa hat doch heute Homeoffice und gleich eine wichtige Telko!". Mein Kleiner seufzt leise, stellt aber brav seine Bongos zur Seite.". "Okay, ich gehe nach oben. Draußen ist es mir heute zu kalt!". 

Brr.. und das war es die letzten Wochen auch, oder?! Eisigkalt. Dabei können wir hier am linken Niederrhein gar nicht meckern, denn trotz der Kälte hat uns der April mit Sonnenschein verwöhnt. Leider hat es nicht viel genutzt. Denn zum Beispiel unser Spalier-Apfelbaum wird in diesem Herbst keine Früchte tragen. Die wenigen Blüten, die er hatte, sind alle unbestäubt erfroren. Unbestäubt? Ja, Ihr habt richtig gelesen. Denn die Bienen aus der Nachbarschaft haben es auch noch nicht geschafft auszuschwärmen um eiweißhaltigen Nektar für ihre Brut zu sammeln oder leckeren Honig anzulegen. Nur ein paar dicke Hummeln habe ich bisher fliegen sehen und warum auch immer, mochten sie unseren Apfelbaum nicht. Ihnen waren die Löwenzahnblüten im hinteren Teil des Gartens lieber (von dort stammt übrigens auch das kleine Sträußchen). Hoffen wir mal, dass es ab Sonntag tatsächlich wärmer wird. Apropos Sonntag. Tanzt Ihr in den Mai? Oder habt Ihr etwas anderes Schönes vor? Wir wollen vielleicht zur Dorenburg, denn dort heißt es: "Hexen, Räuber, wilde Biester – Schaurig-schöner Familienabend". Eine niederrheinische Walpurgisnacht kindgerecht mit der ganzen Familie zu feiern, hat bestimmt ihren Reiz. Mal sehen, was meine "Männer" dazu sagen. So, meine Lieben - das war es auch schon für heute.

Ich verabschiede mich in ein langes Wochenende und
wünsche Euch ein paar wunderbare schöne warme Tage.

Herzlichst, Nicole

Dienstag, 25. April 2017

Birkenliebe - a streichholzschachtel a week



"Siehst du dort den schmalen Pfad der zum Bach führt?", leise mache ich meinen Kleinen auf einen festgetretenen kleinen Weg direkt neben einer alten hohen Birke aufmerksam. Mein Kleiner nickt. "Dort gehen immer die Waldtiere entlang, wenn sie Durst haben.", erkäre ich leise weiter. "Weißt du, was für Tiere hier im Wald wohnen?", ergänze ich unser Gespräch. "Rehe, Füchse, Wildschweine und Hasen.", antwortet mir mein Kleiner forsch. "Wildschweine?", frage ich lachend, "Nein, Wildschweine gibt es hier keine. Erinnerst du dich noch daran, was uns der Jäger erzählt hat?". Mein Kleiner schüttelt den Kopf. "Das größte Tier hier im Wald ist das Reh. So eine Wildschweinrotte hätte hier gar keinen Platz!". Mein Kleiner streckt seine Nase in den Wind und schnüffelt: "Aber, Mama. Warum riecht es hier dann nach Maggi?". 

Frühling
zwei Rehe
hüpfen fröhlich spielend
durch den grünen Birkenwald
Birkenliebe

Bei den fotografierten Tieren handelt es sich übrigens um Damwild, welches hier bei uns im Wald nicht vorkommt. Nur ein einziges freilebendes Exemplar wurde bei Bauer Ermen vor ein paar Monaten gesichtet: >hier<

Susanne hat auf ihrem anregenden Kreativ-Blog "Nahtlust" in diesem Jahr eine originelle Aktion gestartet: "a streichholzschachtel a week". Für diese Woche heißt das Thema "Birkenliebe" und da das Thema von mir stammt.. hüstel.. mache ich heute umso lieber mit: Die Streichholzschachtel selbst habe ich mit Birkenrinde beklebt und in ihrem Inneren befindet sich ein kleiner frühlingshafter Birkenwald, indem eine Ricke mit ihrem Kitz Verstecken spielt. Um einen 3D-Effekt zu bekommen habe ich die beiden Papier-Rehe mit Klebepads befestigt. Könnt Ihr den Schatten, den die Beiden werfen, sehen?

Freitag, 21. April 2017

Wiesenschaumkraut (oder "Manchmal kommt es anders als man denkt!")


Was habe ich mich auf die zweite Osterferienwoche gefreut. Meine Jungs wollten mit den Pfadfindern ins Osterzeltlager und mein Göttergatte und ich hätten dann endlich mal wieder unsere Zweisamkeit genießen können. Wollten, hätten, können - seufz! Ihr merkt schon, manchmal soll es einfach nicht sein. Statt gemütlich das einzige erreichbare vegane Cafe "Krümelküche" auszuprobieren oder ins Kino zu gehen, kam direkt am zweiten Tag ein Hilfeschrei per WhatsApp von meinem Großen: "Mama, du musst den Kleinen abholen. Der liegt im Zelt und hat ganz dolle Bauchweh." Zweisamkeit - ade! Doch als ich dann das Häufchen Elend in die Arme nahm war aller Unmut verflogen. Der arme kleine große Kerl hatte Heimweh! Also, ab nach Hause. Am nächsten Morgen kam dann wieder eine Nachricht von meinem Großen: "Kannst du mich heute Abend um 20.00 Uhr abholen, Mama? Wir brechen ab. Es ist zu kalt - manche Kinder klappern schon mit den Zähnen!". Jetzt wundert Ihr Euch sicher: das sind doch Pfadfinder, sollten die nicht Wind und Wetter trotzen? Jaaa.. aber wenn nachts die Temperatur auf -4 Grad fällt und die jüngsten Kinder gerade mal 7 Jahre sind - dann heißt es: "Zusammenpacken. Wir gehen nach Hause!". Tja, und so waren wir dann wieder vereint. Gerade eben rief dann mein Chef an, ob ich nicht gleich doch noch arbeiten kommen könnte. Manchmal kommt es eben anders als man denkt! Doch ich will nicht nur jammern, meine Woche hatte auch schöne Momente. Da gibt es zum Beispiel meinen wunderbaren Gewinn von ANi aka "Flöckchenliebe". (Vielen lieben Dank, ANi!! Ich freue mich wie bolle!) Ein lindgrüner 3D-Schriftzug schmückt jetzt unseren weißen Metallspind. Ich finde neben dem gepflückten Wiesenschaumkraut-Sträußchen meines Kleinen sieht er ganz zauberhaft aus, nicht wahr?! Zu guter Letzt möchte ich Euch noch Kathrinchen, die Katze unserer Nachbarn, vorstellen. Dass sie immer äußerst dekorativ in unserem Vorgarten liegt, macht mich einfach glücklich. Sie ist so ein hübsches Tier - man muss sie einfach mögen!

Ihr Lieben, nun muss ich aber los - die Arbeit wartet. 
Ich wünsche Euch von Herzen ein charmantes Wochenende.
Herzlichst, Nicole


Donnerstag, 20. April 2017

Esel, oder nicht?!


"Mama, du hast mich reingelegt. Hier steht ja gar kein Esel auf der Weide!", mein Kleiner hält eine Hand schützend vor seine Augen und guckt sich um. "Doch einer.", antworte ich lachend und piekse meinem Kleinen spielerisch in die Seite. "Mama!", mein Kleiner ist empört, "Du bist gemein!". Schuldbewußt, aber dennoch grinsend, blicke ich auf die leere Weide: "Gestern stand hier noch ein Esel und ein Pony. Ehrlich!". Mein Kleiner schüttelt zweifelnd den Kopf: "Ob ich dir das glauben soll, Mama?". "Wenn ich dir es doch sage!", beteuere ich nun. Doch mein Kleiner ist schon wieder abgelenkt: "Mama, guck mal! Wie hoch hier der Klee steht. Ob wir wohl ein Glückkleeblatt finden?". 

Meine frühe Kindheit hat
Auf sonniger Straße getollt;
Hat nur ein Steinchen, ein Blatt
Zum Glücklichsein gewollt.

(Joachim Ringelnatz)

Andrea hat für ihre Challenge "Eye Poetry" im Monat April "Die sonnige Kinderstraße" von Herrn Ringelnatz ausgesucht. Ich hoffe, es ist in Ordnung, wenn ich das Gedicht einfach um einen Abschnitt gekürzt habe und "meine" Straße ein Feldweg ist. Denn seien wir mal ehrlich: heutzutage ist das Spielen auf der Straße lebensgefährlich, sogar wenn man in einer verkehrsberuhigten Zone wohnt.


Verlinkt mit: *Naturkinder* von Caro

Dienstag, 18. April 2017

Streethockey - ein Tor für Opa


"Guckt mal, was ich tolles gefunden habe!", mein Kleiner schleift jauchzend einen langen Karton hinter sich her. Es ist Ostersonntag und die ganze Familie ist im noch sonnigen Garten um Osternester zu suchen. "Was hast du denn gefunden?", mein Vater läuft ihm langsamen Schrittes entgegen. "Ein Streethockey-Spiel, Opa!", ruft ihm mein Kleiner von weitem zu. Vergessen sind Rollator und eventuelle Gehprobleme. Mein 86jähriger Vater, ein Sportler durch und durch, wird schneller. "Na, los!", fordert er meinen Kleinen auf, "Auspacken und aufbauen. Das müssen wir spielen!". "Ein Streethockeyspiel?!", die Stimme meines Großen schallt durch den Garten, "Komm, Papa! Da machen wir mit.". Während meine Schwiegereltern und ich uns eine sonnige Stelle im Garten suchen, um die beiden Parteien mit Feuereifer anzufeuern, umarmt mein Kleiner mich auf die Schnelle. "Du Mama?! Der Osterhase wollte uns doch gar nicht's Großes mehr schenken, weil wir doch schon beide einen warmen Schlafsack für's Osterlager bekommen haben.". Ich drücke ihn schnell zurück und flüstere: "Tja, der Osterhase macht eben einfach was er will!".

Übrigens: Opa hat gewonnen - mit 4:3 ;)