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Dienstag, 28. Juni 2016

Nadelbinden (oder "Eine handgearbeitete Nadel")


Wo kommst du denn gerade her?", fragend blicke ich meinen Göttergatten an und pflücke ihm mit einer Hand Holzspäne aus den Haaren. "Aus dem Schuppen!", erwidert mein Göttergatte grinsend, "Ich habe gleich eine Überraschung für dich!". Noch während er mir dies mitteilt, stellt er einen kleinen, mobilen Schraubstock auf den Tisch und spannt eine noch recht rohe Wikinger-Holznadel aus hellem Buchenholz ein. Verblüfft gucke ich abwechselnd zwischen Nadel und Göttergatte hin und her. "Die Nadel ist für mich?!", frage ich ungläubig. "Ja, aber die ist noch nicht fertig. Ich muss sie erst noch schleifen und ölen.", grinst mein Göttergatte mich verschmitzt an und macht sich weiter ans Werk. Nicht mehr lange und ich kann mich im Nadelbinden - eine Wollverarbeitung der Wikinger  - üben.

Wer jetzt Lust hat, sich noch einbissel virtuell auf Zeitreise zu begeben, 
kann sich gerne mal meine Pinwand anschauen >klick<.

Verlinkt mit: *creadienstag*, *DienstagsDinge*, SchwarzWeißBlick von Frauke am Montag

Sonntag, 26. Juni 2016

Wollfest auf dem Hilshof


Heute nehme ich Euch mit auf den Hilshof. Der Hilshof ist ein alter Vierkanthof am linken Niederrhein ganz in unserer Nähe. Ein Ort, an dem alte Handwerkskünste wie Spinnen, Korbflechten und Grünholzschnitzen gelebt werden. Ein Platz an dem wir uns also so richtig wohlfühlen. Seit Samstag feiert der Hof ein Wollfest - eine Kombination aus Verkaufsständen, kulinarischen Genüssen und Kursen: es wird geschoren, gekämmt, gesponnen, gefärbt, gewebt und genadelt - all das mit natürlichen Materialien und althergebrachten Handwerkswissen. Und wer mag, kann (leider nur nach Voranmeldung.. snief!) mitmachen! Also eines weiß ich, in zwei Jahren bin ich dabei, wenn es heißt: "Nadelbinden - Wollverarbeitung der Wikinger!".


Meine Sonntagsfreude heute: Wollfest auf dem Hilshof

Verlinkt mit: *Naturkinder* von Caro

Liebe Sacha, ich hoffe, Du bist mit meinem Post einverstanden. Es war heute einfach wunderbar bei Euch. Euer Hof hat wirklich eine ganz eigene und ursprüngliche Atmosphäre. Wir sind begeistert! Und wer weiß?! Vielleicht sind wir uns sogar über den Weg gelaufen ohne es zu ahnen. Herzlichst, Nicole

Freitag, 24. Juni 2016

Endlich Badezeit


Während mein Kleiner und sein Kumpel vergnügt im eisekalten Pool eine Wasserschlacht machen, sitze ich gemütlich an unserem alten Holztisch im Hof und trinke meinen Nachmitttagskaffee. Ein frischgebackener Möhrenkuchen mit Walnüssen steht für die nachher bestimmt hungrigen Mäuler auf dem Tisch. Er duftet einfach köstlich. "Maaaammmaaa! Rette mich!", vor Wonne kreischend läuft mein Kleiner mir entgegen und drückt sich klatschenass an mich. Er riecht nach Sonnenmilch, kaltem Wasser und heißen Sonnenstrahlen. "Iiiiihhh!", rufe ich erschrocken aus und schiebe ihn liebevoll aber bestimmt von mir. Schnell greife ich nach den Handtüchern, mit einer gekonnten Bewegung werfe ich eines der Handtücher dem Kumpel meines Kleinen zu, um dann schnell meinen Kleinen in das andere Handtuch zu hüllen. Beide Kinder klappern mit den Zähnen und dennoch kann man ihr strahlendes Lachen deutlich erkennen. Hurra - der Sommer ist da!!

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Donnerstag, 23. Juni 2016

Auf ins kühle Nass!


Wir haben den ganzen gestrigen Tag damit verbracht unseren 

Swimming-Pool

aufzubauen. Das (Brunnen-)Wasser (4 Grad Einfülltemperatur) lief rund um die Uhr. 

Jetzt kann er kommen - der Sommer!!

Aber im nächsten Jahr will ich endlich meinen Schwimmteich,
besser gesagt einen "Naturpool":

1. Damit mein Göttergatte und ich uns nicht jedes Jahr streiten müssen:
"Nee, so nicht!" und "Pass doch auf!" oder "Ich sehe das anders!".
2. Das gute Stück fasst 12.000 Liter Wasser und das ist ganz bestimmt nicht ökologisch wertvoll.
3. Ein türkisfarbener Plastikpool im naturgrünen Waldgarten sieht einfach nur doof aus.
4. Mein Kleiner und ich wollen nicht mehr darauf warten müssen bei schönem Wetter endlich eine

Aaaarschbooooooommmbeeee!!

machen zu können.

Wir wollen übrigens unseren Schwimmteich selbermachen.
Herr Kliemann hat uns dazu inspiriert. Kennt Ihr Fynn Kliemann?
Hier ist eines seiner YouTube-Videos:


Auf Pinterest habe ich schon einige Ideen gesammelt.
Wer neugierig ist, kann gerne mal >hier< klicken!

Genießt die herrlichen Sonnentage!!
Wir tun es ebenso.

Herzlichst, Nicole.

Verlinkt mit: *Naturkinder* von Caro

Dienstag, 21. Juni 2016

Joghurtmacher


Grinsend halte ich die mitgelieferte Wärmehaube in der Hand, was für ein freudeschenkendes Küchen-Accessoir. Heute probieren wir unseren neuen Joghurtmacher aus. Meine Jungs, mein Göttergatte und ich sind schon sehr gespannt auf das Ergebnis. Joghurt wird bei uns jeden Tag gegessen, sogar unsere Hündin Julie ist verrückt danach. Mit gerunzelter Stirn lese ich die Anleitung durch. Aha, zuerst wird die Milch kurz auf 80°C im Topf erhitzt. Wir haben extra bei unserem Milchbauern ganz frische, noch kuhwarme Milch besorgt. Angesicht der momentanen Milchpolitik sowieso eine gute Idee, finde ich. Um die genaue Temperatur zu messen hat die Firma Denk extra ein Thermometer dazugelegt. Anschließend wird die Milch in den Joghurtmacher gegossen und der Deckel mit Thermometer aufgesetzt. Nun soll die Milch innerhalb bei Raumtemperatur ca. 1 Std. auf 45°– 42°C abkühlen. Na, dann warten wir mal. Eine erneute Temperaturmessung zeigt, dass jetzt 3 Esslöffel frischer Joghurt in die Milch eingerührt werden können. Der Deckel wird wieder aufgesetzt und die gestrickte Wärmehaube wird darüber gezogen, still vergnügt angesicht der fröhlichen Pudelmütze grinse ich in mich hinein. Nun machen sich die Joghurtbakterien an die Arbeit. Nach 8 Stunden bei Raumtemperatur ist der Joghurt verzehrfertig und nach weiteren 12 Stunden im Kühlschrank sind die Joghurtaromen voll ausgebildet. Endlich können wir unseren selbstgemachten Joghurt probieren. 

"Mmmmhhh.. voll lecker, Mama!", mein Kleiner schleckt den Löffel ab. "Reich mir doch mal bitte die Blaubeeren rüber!", mein Göttergatte rührt gerade den Honig in seinem Joghurt-Schälchen unter und bei meinem Großen sieht man nur den gefüllten Löffel immer wieder zwischen den langen Zottelhaaren verschwinden. Zufrieden blicke ich in die Runde und denke: "Wie gut, dass mein Göttergatte es noch nicht geschafft hat, die letzten Pfand-Joghurtgläser zum Bio-Hofladen mitzunehmen. Wir starten sofort mit der Joghurtproduktion. Obwohl ich glaube, es bleiben gar keine Reste!".


Dieser Post entstand mit freundlicher Unterstützung der Firma Denk.