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Samstag, 31. Januar 2015

Eiskristalle



"Schaut mal! Dort auf Boden haben sich Eiskristalle gebildet!", mein Göttergatte zeigt auf eine versteckte Stelle im Wald. Mein Kleiner bückt sich und hebt ein mit Eiskristallen übersätes Blatt auf. "Guck mal, Mama! Wie schön es glitzert!", verzückt betrachtet er das Blatt und lässt es in der Sonne funkeln. Das Licht bricht sich an den Eiskristallen und funkelt in allen Regenbogenfarben. "Schöön!", vorsichtig versucht mein Kleiner die kleinen Eiskristalle zwischen seine Finger zu nehmen. Doch leider sind sie von der Wärme seiner Hände schon zu stark angeschmolzen, eine zarte Berührung und sie sind fort. Bedauernd betrachtet mein Kleiner das nun feuchte Blatt: "Schade!". Doch dieser bedauernde Moment geht ganz schnell vorüber, mit einem lauten Lachen wirft er das Blatt in den fast blauen Himmel und tobt dann mit unserem Derwisch weiter über den knisternden Waldboden.

Die Eiskristalle schicke ich mit ganz lieben Grüßen zu den *Naturkindern*, denn ich freue mich sehr darüber, dass ihre Aktion "Grünzeug" weitergeht und das Himmelsbild ist für Katja, der ich ein Stückchen blauen Himmel mit einer herzlichen Umarmung zu kommen lassen möchte.

Freitag, 30. Januar 2015

Gelbe Tulpen



Ich habe mir eine neue Vase gekauft. In gelb. So gar nicht meine Farbe, aber ich fand sie so schön, ich musste sie einfach haben. Frohen Mutes bin ich los gezogen und habe mir dazu farblich passende Tulpen gekauft. In gelb. Da stehe ich nun, ich habe eine Vase in gelb und Tulpen in gelb. Aber passen meine Tulpen in meine Vase? Nein! Denn die Öffnung ist viel zu klein.. büäh!! Jetzt habe gelbe Tulpen auf dem Tisch stehen. Gelbe!! Naja, vielleicht freunde ich mich ja mit der Farbe Gelb an.
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Donnerstag, 29. Januar 2015

Selbstgemachtes Transparentpapier



Nachdem einige von Euch gestern danach gefragt haben, wie man Transparentpapier selbermachen kann, habe ich Euch eine kleine Anleitung dazu geschrieben.  Es ist echt kinderleicht! Viel Spaß dabei!!

Ihr braucht:
  • hübsch bedrucktes Druckerpapier
  • Speiseöl
  • Backpinsel
  • Küchentücher
  • alte Zeitungen

So geht's:

Zuerst druckt Ihr Euch auf ganz normalen Druckerpapier ein schönes Muster Eurer Wahl aus und legt alte Zeitungen zum Aufsaugen des Restöles vor Euch auf den Tisch. Nun legt Ihr ein Küchentuch unter das Blatt und bepinselt die nicht bedruckte Seite mit dem einfachen Speiseöl. Überschüssiges Öl tupft Ihr einfach mit einem weiteren Küchentuch ab. Jetzt ist das Papier transparent und kann wunderbar weiterverarbeitet werden. Zum Beispiel zu einer ganz zauberhaften Waldorflaterne.

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*RUMS*

Eine ganz wunderbare Faltanleitung für Waldorflaternen findet Ihr >hier <.
Und ein dickes Danke an Birgit für ihre wunderschönen Ideen und den wunderbaren Abend.. lächel!

Mittwoch, 28. Januar 2015

Waldorflaternen



>Wer einen Backpinsel hat, kann diesen zum Einölen mitbringen.< Diese Whatsapp erreichte unsere DIY-Gruppe am frühen Nachmittag. Viele verwunderte Antworten folgten, aber unser Gastgeberin hielt uns wahrscheinlich innerlich grinsend im Ungewissen. Dann kam unser Bastelabend und bewaffnet mit einem Backpinsel trudelten wir nach und nach ein. Endlich durften wir erfahren, was gemacht werden sollte. Ihr könnt mir glauben, dass unsere Begeistung riesengroß war. "Waldorflaternen" standen auf dem Programmplan und sogar das dafür benötigte Transparentpapier wurde von uns selbstgemacht. Bedrucktes Papier wurde (natürlich unter angeregten Gesprächen und viel Gelächter) zugeschnitten, eingeölt und gefaltet. Am Ende des Abends standen dann auf jedem Platz zwei ganz zauberhafte Waldorflaternen. Leuchten sie nicht wunderschön?!


Dienstag, 27. Januar 2015

Karnevalskostüm "Der kleine Ritter"



Dieses Kettenhemd ist mein absoluter Liebling unter den Karnevalskostümen meiner Kinder. Es ist aus grauer Wolle und wurde einfach kraus rechts gestrickt. Durch die kraus rechten Maschen wird eine Fläche mit deutlichen Querrippen erzeugt und schafft so eine schöne Kettenhemd-Optik. Drei Dinge überzeugen hier: 
  1. Es kann über eine Jacke angezogen.
  2. Es wärmt wunderbar zusätzlich.
  3. Es wächst mit (oben mein Kleiner mit zwei Jahren, unten mein Kleiner mit acht Jahren)
So geht's:
Man nimmt einfach so viele Maschen auf, wie breit das Kind ist und strickt die gewünschte Länge. Für eine Halsöffnung werden in der Mitte entsprechend viele Maschen abgekettet und die beiden übrig gebliebenen Schulterstücke werden jeweils ein paar Reihen weitergestrickt. Nun werden in der Mitte genausoviele Maschen aufgenommen wie vorhin abgekettet. Das Rückenteil wird wie das Vorderteil gestrickt. Zum Abschluss wird die Kapuze gestrickt. Dafür werden entsprechend viele Maschen im hinteren Bereich der Halsöffnung aufgenommen. Dann strickt man gerade hoch bis die gewünschte Höhe erreicht ist, abketten. Jetzt werden die Maschen für die Seitenteile und die vordere Kante der Kapuze auf einmal aufgenommen und angestrickt, abketten. Fertig ist das Kettenhemd!

Leider ist mir eine genauere Anleitung nicht mehr möglich, ehrlich gesagt hatte ich vor 11 Jahren (das Kettenhemd gehörte zuvor meinem Großen) auch keine - nur diese Idee.

Übrigens, mein Kleiner hat natürlich in der Ritterburg geschlafen.. grins!! So fest, dass ich ihn wecken musste, meinen Frühaufsteher!





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Montag, 26. Januar 2015

Ritterburg



"Kleiner, räum mal bitte dein Lego vom Bauteppich runter?!", rufe ich laut durchs Haus. "Warum?", die nölige Stimme meines Kleinen ist zu hören. "Ich will saugen!", rufe ich laut und grinse meinen Göttergatten verschwörerisch an, bei Aufräumarbeiten im Keller haben wir nämlich noch einen schon etwas angestaubten Karton wiedergefunden. Mein Kleiner trappt die Treppe rauf und räumt unter lauten Wehklagen auf: "Fertig!" Währendessen schleppt mein Göttergatte den ziemlich großen, schweren Karton ins Kinderzimmer. Die Augen meines Kleinen werden immer größer. "Eine Ritterburg!", jubelt er laut auf und versucht die Verpackung aufzureißen. Schon stehen sein großer Bruder und mein Göttergatte parat und helfen den großen Karton zu öffnen, gemeinsam bauen wir die Ritterburg aus Pappkarton auf. Mein Kleiner ist mit Feuereifer dabei, am liebsten würde er alles alleine machen, doch so manche Aufgabe ist einfach zu schwierig. Die letzte Mauer befestigt mein Großer, während mein Kleiner schon in seiner Verkleidungskiste nach dem passenden Outfit sucht: "Heute Nacht schlafe ich in meiner Burg!". "Nein, das ist doch viel zu unbequem!", erwidere ich kopfschüttelnd, außerdem sehe ich schon meinen wohlverdienten Nachtschlaf aufgrund von einem "Ich-will-wieder-in-mein-Bett"-Umzug erheblich gestört. Mein Kleiner funkelt mich böse an und setzt sich demonstrativ in seine Burg: "Ich gehe hier heute nicht mehr raus!". Jetzt ratet mal, wo mein Kleiner letzte Nacht geschlafen hat!!

Sonntag, 25. Januar 2015

Neuschnee vor dem Hühnerhaus



Im Inneren des Hühnerhauses ist ein leises Gurren und Scharren hören. Leise versuche ich meine Hühner herauszulocken: "Put, put, put, put!". Doch nichts geschieht. Nur Hahn Gustav steckt seinen Kopf zur Luke heraus und gackert leise vor sich hin. Den nun folgenden Dialog stelle ich mir in etwa so vor: "Nee, ich will nicht raus! Alles voller Schnee! Da bekommen wir ja kalte Füße!!", Hahn Gustav guckt genervt in die frische weiße Pracht, auch die anderen Hühner gackern leise vor sich hin: "Nee, viel zu kalt!" "Wir bleiben hier!" "Möchte noch eine von den Damen ein Tässchen Tee?!". Nur Gerda, unser Nesthäckchen, packt die Abenteuerlust und drängelt sich forsch vorbei: "Stellt euch doch nicht so an. Und du Gustav, tss, sowas will Hahn sein! Mach mal Platz, ich will hier raus!". Henne Gerda hüpft wagemutig in den Schnee. "Geh' doch, du dummes Huhn!", gackert Hahn Gustav hämisch hinterher, "Du wirst schon sehen, was du davon hast!". Charmant wendet er sich wieder seinen restlichen Damen zu, "Nicht wahr, meine Schönen?! Wir anderen bleiben schön im Warmen!".

Neuschnee - meine Sonntagsfreude.

Samstag, 24. Januar 2015

Venus



Letzten Samstag erreichte mich eine ganz liebe Whatsapp: >Musste gerade an dich denken. Nachthimmel mit Venus und etwas rechts davon war um 18:10 auch noch Merkur zu sehen. Seltene Planetenkonstellation.< Da es 18:12 Uhr war, schnappte ich mein Handy (leider vergebens.. snief!) und rannte in den Hof, um diese wundervolle Konjunktion zu betrachten. Gleich vier Planeten tummelten sich im Südwesten. Ob die helle Venus, der roter Mars, der mächtiger Jupiter oder der ferner Saturn - sie alle kann man im Januar am Firmament bewundern. Leider nur ein ganz kurzer Moment für die Venus, unsere hellste Nachbarin neben Sonne und Mond. Kaum ist sie hinter der Sonne hervorgekrochen, steht sie nach deren Untergang tief am Horizont und ist dann um 18:15 Uhr schon wieder verschwunden. Doch jeden Abend bleibt die Venus etwas länger, bis sie Ende Januar bis 18:30 Uhr zu sehen ist, wenn der Himmel schon fast finster ist. Ein glamouröser Auftritt für unseren wundervollen Abendstern.

Vielen Dank, liebe Silke! Ohne Deine Whatsapp und Deinem Foto wäre dieser Post nicht möglich gewesen.. lächel!! 


Freitag, 23. Januar 2015

Geburtstagskarawane



Meine heutigen Friday-Flowerday-Blümchen sind die Geburtstagshyazinthen meines Großen. Jedes Jahr bekommt er einen Blumengruß von mir auf den Geburtstagstisch gestellt und jedes Jahr hält die Karawane einzug. Niedlich, nicht wahr?! Nicht ganz dem Alter angemessen, meint Ihr?! Iwo.. diese Karawane steht schon seit dem ersten Geburtstag meines Großen auf seinem Geburtstagstisch und wehe sie fehlt.. grins!! Wir haben seitdem die Kinder auf der Welt sind ganz feste Geburtstagstraditionen. Früh morgens darf das Geburtstagskind (egal, wie alt.. grins!) als letztes aufstehen. Dann ist das Esszimmer schon partygerecht geschmückt: Girlanden, Luftballons, Wimpelkette, Blümchen und eben jedem Kind seine speziellen Geburtstagskerzen (meinem Kleinem gehört ein lustiges Haba-Männlein mit Teelicht). Die Familie steht bereit und schmettert dem noch verschlafenen Geburtstagskind ein ziemlich lautstarkes Ständchen vor. Es folgen herzliche Umarmungen und Gratulationen, dann werden die Geschenke ausgepackt. Noch bevor die Arbeit, die Schule oder früher der Kindergarten ruft, wird miteinander gefrühstückt, das heißt wir sind oft sehr früh dran am Geburtstagsmorgen. Letztes Jahr musste mein Göttergatte genau auf meines Großen Geburtstag ins Ausland. Wir sind alle um halb fünf aufgestanden, um den Tag gemeinsam zu begehen. Puh, was waren wir müüüüde!!
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Tausch-Freitag bei minilou


Bei Petra von minilou fängt heute eine gaanz neue wunderbare Link-Aktion an.
Alle Prusselinen sind hier angesprochen.
Selbstgemachtes soll getauscht werden.
Ist das nicht eine tolle Idee?!!
Ich liebe sie.

Ich biete Euch kleine gehäkelte Glücksbringer
zum Tausch an.
Prima als Schlüsselanhänger, Reißverschlussverlängerung oder Taschenverschönerung.



So, und nun schaue ich mal
was bei Euch so angeboten wird.. lächel!!

*************

Erinnert Ihr Euch??
Anfang des Jahres gab es einen dieser kleinen Glücksbringer hier zu gewinnen und gewonnen hat:

*Trommelwirbel von der Kapelle*


Herzlichen Glückwunsch, liebe Claudia!!

Donnerstag, 22. Januar 2015

Spaziergang am Rhein



Eisig kalt weht der Wind um unsere Nasen und leise plätschern sanfte Wellen gegen den muschelgesämten Kiesstrand. Die Wintersonne spiegelt sich im scheinbar ruhigen Wasser. Doch der Schein trügt, wer hier am Niederrhein lebt, weiß welche gefährlichen Strömungen und Untiefen Vater Rhein bereit hält. Aber darüber nachzudenken ist mir heute zu müßig. Ich hebe mein Gesicht der Sonne entgegen und versuche in meinem Kopf Platz zu schaffen. Platz für die schönen Dinge des Lebens. Für einen Moment gelingt es mir und ich schließe meine Augen. Doch dieser Moment vergeht wie im Fluge, denn schon spüre ich die kleine Fellnase an meiner Kniebeuge. Unser Derwisch ist noch zu hibbelig. Sie will weiter - so viele wunderbare kleine Abenteuer müssen heute noch erlebt werden.

Mittwoch, 21. Januar 2015

Die Kopfweide - mein Winterbaum



Mein Winterbaum für Lotta ist die Kopfweide. Die Kopfweide ist das Symbol meiner Heimat, den linken Niederrhein. Die Kopfweide ist keine eigene Baumart, sondern meist sind es Silberweiden, die durch menschliche Pflege zu Kopfweiden werden (wer mehr darüber wissen möchte, kann >hier< klicken). Die Kopfweide benötigt zum Wachsen feuchte Standorte an Bächen und Flüssen. Da der linke Niederrhein reich an feuchten Wiesenlandschaften ist und der Rhein mit seinen Altrheinarmen das Landschaftsbild formt, fühlt sich die Kopfweide hier sehr wohl. Sie prägt unsere schöne Landschaft, wie kein anderer Baum und ist sogar im Winter eine wahre Augenweide.. lächel! Zugegeben, durch den Beschnitt sieht die Kopfweide einbissel bizarr aus, wie Peitschen muten ihre langen, abstehenden, blattlosen Zweige an, doch ich finde genau das macht die Kopfweide zu einem wunderbaren Winterbaum. Übrigens, wenn Ihr ganz genau hinschaut, könnt Ihr auf der Weide eine ganze Schar Wildgänse erkennen, die sich an der saftigen Wiese gütlich hält, auch ein Symbol meiner Heimat (und somit sehr passend für Kebo's wunderbaren Aktion).


Dienstag, 20. Januar 2015

Wald-Mandala




Am Freitag habe ich einige ganz wundervolle Mandala bei Mano entdeckt und war sofort hin und weg. Eine schöne Idee, die wir sofort in die Tat umsetzen mussten. Wir hatten Glück, der Sturm und der Regen der vergangenen Tage war vergessen und die Sonne schien hell und freundlich vom eisig blauen Himmel herunter. Nur ein paar wenige Schäfchenwolken zogen träge ihre Bahnen. Das richtige Wetter, um den winterlichen Januartag im Freien zu verbringen. Kuschelig warm eingepackt stapften mein Kleiner und ich in unseren Waldgarten und bedienten uns an den reichlichen Naturschätzen. Unsere Wahl fiel auf harzige Kiefernzapfen und die vom Sturm heruntergewehten Zedernzweige. Ein einfacher Stern machte den Anfang und wurde dann schnell noch von zwei weiteren Runden Kiefernzapfen umgeben. Das war gar nicht so einfach, wie es sich anhört. Denn unser Derwisch Julie war der Meinung, wir würden die Zapfen nur für sie ins Gras legen und rannte mit dem einem oder anderen Zapfen schwanzwedelnd auf und davon. Was für eine Lümmeline, wie mein Kleiner lachend und hinterherstobend bemerkte. Zum Glück gibt es reichlich Zapfen in unserem Garten und schnell war ausreichend Ersatz gefunden. Noch ein paar Zedernzweige dazu und wir konnten zufrieden unser Wald-Mandala betrachten.


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