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Mittwoch, 30. Juli 2014

Der Regen scheint besessen

Ich hör' den Regen dreschen
Und übers Pflaster fegen.
Der Regen scheint besessen
Und will die Welt auffressen.

...

(Max Dauthendey)

Dienstag, 29. Juli 2014

Apfelmus mit Reibekuchen



"Die mag ich aber nicht so essen!", mein Großer hält prüfend einen Frühapfel in den Händen, "Guck mal, Mama! Da sind so kleine braune Punkte.". Ich schaue mir unsere ungespritzten Äpfel genauer an und sage: "Das ist doch nicht schlimm, das schneiden wir einfach ab.". Mein Großer verzieht das Gesicht. "Wir könnten aber auch Apfelmus daraus machen!", überlege ich laut. "Au ja! Apfelmus mit Reibekuchen!", mein Großer grinst mich frech an. Er stöhnt auf und fällt gespielt in sich zusammen: "Oh, jetzt habe ich aber Hunger!!". Ich grinse erheitert zurück. So, so: Apfelmus mit Reibekuchen. Und da dachte ich immer, es heißt Reibekuchen mit Apfelmus. So kann man sich täuschen.. lach!!

Apfelmus ungeschält (Thermomix)



ZUTATEN:
1 kg ungespritzte & ungeschälte Äpfel
100 ml Wasser
100 g Zucker
etwas Vanillezucker
einige Spritzer Zitrone
(wer mag, kann auch etwas Zimt hineingeben)

ZUBEREITUNG:
1 kg Äpfel in Stücke schneiden (Kerngehäuse, Stiel und braune Punkte entfernen). Wasser, Zucker und Zitrone dazu. 10 Sek. / Stufe 5 zerkleinern. Danach 20 Min. / 100°C / Stufe 1 und im Anschluss 25 Sek. / Stufe 8.
Übrigens: Wenn das Mus fertig gekocht und abgeschmeckt ist, fülle ich es kochend randvoll in saubere Twist-off-Gläser und schraube sie sofort zu. Diese Methode geht bei allen Obstsorten und hält ein gutes Jahr.

Montag, 28. Juli 2014

Zeit der Schmetterlinge



Mit der Mitmach-Aktion "Zeit der Schmetterlinge“ vom 25. Juli bis 3. August 2014 will der NABU herausfinden, wie viele Falterarten es überhaupt noch in Stadt und Land gibt.

Das haben wir uns natürlich nicht zweimal sagen lassen und begaben uns gestern auf die Pirsch. Besonders viele Schmetterlinge haben wir gestern Nachmittag bei Sonne und Wolken und hochsommerlichen Temperaturen auf dem Sommerflieder und dem Wasserdost gefunden.
Es waren dabei: zwei Große Kohlweißlinge, ein Kleiner Kohlweißling, zwei Zitronenfalter, drei Kleine Füchse und ein strubbeliger Distelfalter (und unzählige Bienen).
Beobachtungszeitraum: 1,5 Stunden

Eure Ergebnisse könnt Ihr per E-Mail bis zum 18. August 2014 an Schmetterlingszeit@NABU-Krefeld-viersen.de senden.
Und wer noch Hilfe braucht, um die Schmetterlinge zu bestimmen, der kann hier mal schauen.

Viel Spaß beim Zählen!!

Gerda

Es gibt ein Huhn (also, eines von den letzten Küken) in meinem Stall, das sollte den Namen Elisabeth tragen. Doch jedesmal wenn ich es sehe, muss ich an eine alte Freundin denken. Diese Henne trägt mit der gleichen Würde ihren hübschen Kopf, wie meine ehemalige Freundin. Auch überragt sie die anderen Hühner um einige Zentimeter und schwenkt ihren etwas zu runden Körper in gleicher Art und Weise (nicht, dass ich das verurteilen dürfte!). Auch heute nachdem ich die fröhliche Bande versorgt hatte, fiel mir wieder auf, mit welcher gleichen Eleganz sich diese Henne bewegt. Ja, geradezu königlich! Still stand ich am Hühnerstall und fasste einen Entschluss: dieses Huhn soll Gerda heißen.

Liebe Gerdi! Falls Du irgendwie, irgendwann (warum auch immer!) auf meine Seite stößt und diesen Post liest, sei nicht bös'! Es ist ein wahrlich schönes Huhn!! 

Sonntag, 27. Juli 2014

Ballonschiffchen



"Mama, guck mal! Wie das neue Schiffchen flitzen kann!", mein Kleiner kringelt sich vor Lachen und auch ich amüsiere mich prächtig. "Es sieht aus, als würde es pupsen!", mein Kleiner ist hin und weg. Während das pfiffige Ballonschiffchen über das klare Wasser saust, ploppen große und kleine Blubberblasen an die Wasseroberfläche. Kurz bevor der rote Ballon ganz schlapp macht, gibt das Schiffchen einige pupsende Geräusche von sich. "Auch das noch!", ich kichere vergnügt und mein Kleiner hält sich vorsichtshalber die Nase zu.

Samstag, 26. Juli 2014

Blutweiderich



Der Blutweiderich (Lythrum salicaria), auch 'Stolzer Heinrich' genannt, fällt auf unserer Wildkräuterwiese alleine schon durch seine Höhe und durch die kräftige, lila Farbe seiner Blüten auf. Es ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die eine Höhe von zwei Metern und eine Breite von anderthalb Metern erreichen kann (so groß ist die Pflanze bei uns allerdings noch nicht, aber 140 cm erreicht sie schon!). Der Blutweiderich besitzt ein Rhizom, das überwintert und aus dem im Frühjahr neue Stängel heranwachsen. Die Laubblätter sind schmal-lanzettlich bis oval. Der Blütenstand des Blutweiderichs ist ährenförmig und kann sich aus über hundert Einzelblüten zusammensetzen. Witzig ist, dass die Pollen unterschiedlich gefärbt sind: es gibt grüne, gelbe und kleine weiße Pollenkörner. Man findet ihn in alten Bauerngärten, Teichrändern und feuchten Wiesen (ob er deshalb seinen Platz an unserer mit Wasser gefüllten Zinkwanne gewählt hat?). Die Blütezeit ist von der zweite Hälfte im Juni bis zur ersten Hälfte im September. Traditionell wurde der Blutweiderich als Heilmittel bei Durchfällen und der Ruhr verwendet. Desweiteren wurde er wegen seiner blutstillenden Eigenschaften zur Heilung von Wunden eingesetzt, ebenso in der Frauenheilkunde bei starken Monatsblutungen. Aufgrund seines hohen Gerbstoffgehalts wurde Blutweiderich auch zum Gerben von Leder verwendet. Holz und Seile wurden mit seinem Saft imprägniert, um Fäulnis im Wasser zu verhindern. Eine Kräuterexpertin vom NABU hat uns mal bei einer Exkursion erklärt, dass die Pflanzen immer an den richtigen Orten zu finden sind. Sie würden gerne dort sein, wo sie gebraucht werden. Ob der Blutweiderich zu uns gekommen ist, da mein Göttergatte auch gerne mit Leder (punzieren) arbeitet? Vielleicht soll ja jetzt auch noch das Gerben hinzu kommen.. wer weiß!!

Freitag, 25. Juli 2014

Ludus Minimus

Im Archäologischen Park Xanten (APX) findet an diesem Wochenende ein

"Ludus Minimus" 

(Gladiatorentraining für Kinder) statt. 

Samstag, den 26.07.14 bis Sonntag, den 27.07.14
von 11.00 Uhr - 17:00 Uhr

(Treffpunkt neben dem Amphitheater)

Donnerstag, 24. Juli 2014

10 kleine Fische



10 kleine Fische, die schwammen im Meer,
da sagte einer, Mama, ich kann nicht mehr,
Ich will wieder zurück in meinen schönen warmen Teich,
denn hier draußen gibt es Haie und die fressen mich vielleicht
blubb blubb blubber die blubb.

9 kleine Fische...
8 kleine Fische...
7 kleine Fische…
6 kleine Fische…
5 kleine Fische…
4 kleine Fische…
3 kleine Fische…
2 kleine Fische…

1 kleiner Fisch, der schwamm im Meer,
er sagte zu sich, ich kann nicht mehr, 
Ich will wieder zurück in meinen schönen warmen Teich,
denn hier draußen gibt es Haie und die fressen mich vielleicht
blubb blubb blubber die blubb.

1 fetter Hai, der schwamm im Meer,
er sagte zu sich, ich kann nicht mehr,
Ich hab zu viele Fische im Bauch,
mir wird gleich übel und so fühl ich mich auch,
spuck spuck spucker die spuck.

10 kleine Fische, die schwammen im Meer…

(Verfasser mir unbekannt, Lieblings(kinder-)lied meiner Nichte)

Mittwoch, 23. Juli 2014

Wimmelchen



"Mmmhh, Wimmelchen!", mein Großer steht am Zaun und erntet heimlich aus Nachbars Garten Johannisbeeren. Ganz unschuldig guckt er dabei, doch sollte er ertappt werden, würden ihn sofort seine rot gefärbten Fingerspitzen verraten. Aber mein Großer fühlt sich sicher. Schon als er gerade laufen und seine kleinen Händchen durch den Maschendrahtzaun stecken konnte, gab unser freundlicher "Keine-Hühner-mehr-Nachbar" sein Okay dafür. Dieses Jahr sieht es mit der Ernte mau aus, es war einfach im Frühling zu trocken und mittlerweile müssten die Büsche auch mal verjüngt werden. Aber für einen kleinen 'Mundraub' reicht es allemal.. grins!

Mundart

Wimmelter, Wiemele, Wimmelchen
Johannisbeeren
>Gehse ma en paa Wimmelkes für den Kuchen pflücken!<
Das alte Mundartwort für die Johannisbeeren hat sich überraschend lange in der Umgangssprache gehalten. Es wird aus vielen Teilen des Rheinlands gemeldet.
(Rheinische Mitmachwörterbuch)

Und wie werden Johannisbeeren bei Euch genannt?

Dienstag, 22. Juli 2014

Skurrile Hunderunde

Gerade kommen Hund Julie und ich von unserer morgentlichen Hunderunde zurück. Über den Wandelweg bis hin zum Kloster. Innerlich schüttele ich immer noch den Kopf. Heute war es eine Runde der skurrilen Begegnungen. Es fing schon damit an, dass der Kaninchen-Mann an mir vorbei fuhr und mich hupend begrüßte. Und das um halb sieben. Da werden sich alle Anwohner gefreut haben.. grins schief. Dann begegneten wir einer Dame, die zwei Hunde Gassi führte. Einen jungen Hund an der Leine und einen grauschnauzigen alten Hund leinenlos im Schlepptau. Während sie an uns vorbei laufen, schimpft die Dame in einer Tour. "Blöder Köter, mach das du hinterher kommst..". Julie schnüffelt freudig an dem alten Hündemädchen herum, das vor Schreck quietschend weghüpft. "Blödes Vieh!", die Dame schnauft. Beschwichtigend lächele ich und sage: "Ist ja auch schon ein altes Mädchen!". Die Dame verzieht ihr Gesicht und zieht an uns vorbei: "Die ist schon zu alt. Deshalb wird die auch nächste Woche eingeschläfert." Empört blicke ich der Dame nach, sprachlos. Ich fasse mich und murmele: "Na, hoffen wir mal, dass SIE nicht zu alt werden!". Aber die Dame ist schon zu weit weg, nur das alte Hundemädchen blickt mich gequält an und versucht mit ihrem Frauchen Schritt zu halten. Den ganzen Wandelweg rege ich mich über die "Dame" auf, ihre Worte gehen mir nicht aus dem Kopf. Aber damit nicht genug. Wir gehen über eine Anwohner reiche Straße zurück nach Hause. Da sehe ich von weitem, eine Frau mit einem Schäferhund. Er sitzt in einem Vorgarten und kackt. An der Haltung der Frau, kann ich schon erkenne, dass dieser Haufen nicht in eine Hundekot-Tüte landen wird. Ich fasse in meine Hosentasche und greife nach einer (natürlich unbenutzten.. lach!) Tüte. Doch bevor wir näher kommen, dreht sich die Frau um und zieht ihren jetzt bereits grollenden Schäferhund mit sich. Er zieht so sehr an der Leine, dass die Frau ins Schwanken gerät. Der Schäferhund zieht seine Lefzen hoch und knurrt uns böse an. Julie und ich bleiben stehen. Den Mut, der Frau die Tüte zu reichen, habe ich leider verloren... seufz!!

Montag, 21. Juli 2014

Taucher



Mein Kleiner traut sich. Trallallalla! Endlich scheint alle Wasserscheu vergessen!! Hurra! Nach dem Unterwasser-Schwimmen, kommt das Überwasser-Schwimmen. Hoffentlich bleibt der Sommer sommerlich.. lach!

Gleich ist jetzt oder jetzt ist gleich

"Papa, können wir jetzt in den Pool?!", ungeduldig warten mein Kleiner und sein Kumpel darauf ins Wasser zu kommen. "Gleich.", mein Göttergatte keschert gerade eine Billion Birkensamen aus dem Wasser. "Können wir jetzt in den Pool?!", zum fünften Mal höre ich jetzt diese Frage. "Gleich!", antworte ich seufzend. "Mama, ist jetzt gleich?!". Ich schweige und verdrehe die Augen. "Nein, noch nicht.", erwidert mein Göttergatten stattdessen. "Aber wann ist denn gleich?!", mein Kleiner seufzt tief und wirft ungeduldig die Arme in die Luft. Grinsend schaue ich zuerst meinen Göttergatten und dann meinen Kleinen an: "Gleich ist, wenn Papa jetzt sagt!".

Sonntag, 20. Juli 2014

Frettchen-Alarm

Es ist kurz vor sechs und wegen der Hitze bin ich gerade erst eingeschlafen. Unruhig wälze ich mich im Schlaf hin und her. Bis mir klar wird, warum. Meine Hühner machen ein riesen Spektakel. Das ist nicht das allmorgendliche Gezeter!! Sofort springe ich aus dem Bett und laufe so schnell und so leise ich kann, die Treppe herunter. Mein Göttergatte und die Kinder schlafen noch. Mein "Keine-Hühner-mehr-"Nachbar hatte mich schon mehrfach in der Woche darauf aufmerksam gemacht, dass ein Frettchen sein Unwesen treibt. Oh, bitte nicht!! Hund Julie begrüßt mich unten schwanzwedelnd und ist sofort bereit mit mir in den Garten zu gehen. Auf dem Weg zum Hühnerstall wird das Gekrähe und Gegacker immer lauter. Julie wird aufmerksam. Sie richtet ihre Ohren auf und schießt vorne weg. Ich höre wie etwas Reisaus nimmt und Julie hinterher. Langsam und Luft anhaltend gehe ich zum Hühnerstall. Ich bin auf das Schlimmste gefasst. Agathe, Berta und Elisabeth hocken dicht beieinander in einer Ecke gedrängt. Trine und Trude hüpfen aufgeregt hin und her. Und Holger und Gustav demonstrieren mit halb aufgestellten Flügeln ihre (nicht vorhandene) Macht. Mir wird leicht übel. Wo sind Hanni und Nanni? Ich schlucke und lunkere zum Fenster hinein. Da sitzen die Beiden! In der Eiablage. Puh! Noch mal Glück gehabt! Aufgeregt hechelnd kommt Julie zu mir zurück und lässt sich zu meinen Füssen nieder. Ihr Brustkorb hebt und senkt erheblich. Ich beuge mich zu ihr herunter und kraule ihre Ohren: "Gut gemacht! Feiner Hund!". Nur mit einer Geste deute ich ihr unseren Rückweg an. Dicht bei Fuß läuft sie mit mir zum Haus zurück. Jetzt erstmal eine Tasse Kaffee! An Schlaf ist jetzt eh nicht mehr zu denken.

Drei Hennen

"Was meinst du?", fragend schaue ich meinen allwissenden "Keine-Hühner-mehr-Nachbarn" an, "Sind es Hennen?". "Ja. Ich glaube schon.", er nickt. Ich grinse ihn erleichtert an: "Ich meine auch. Sonst würde man schon mehr Kamm erkennen können.". Ich schlendere zurück zum Hühnerstall und betrachte die hübschen Tieren. Mein Entschluss zur Namensgebung steht fest. Es gibt eine neue Agathe, eine neue Berta und eine neue Elisabeth. Ich wüsste auch nicht wie sonst, denn nicht nur Agathe sieht aus wie Agathe.. grins!

Samstag, 19. Juli 2014

Nonnenfurz



Schaut Euch mal an, was mein Vater mir gestern in aller Herrgottsfrühe gebracht hat: einen Riesenbovist. Den ersten in diesem Jahr! Er hat ihn auf einer Wiese in der Nähe unseres Kloster gefunden.. kicher! Warum es so witzig ist? Das liegt an seinem volkstümlichen Namen: Boviste werden nämlich auch Nonnenfurz genannt. Die Bezeichnung bezieht sich auf das Geräusch, das Boviste beim Entlassen des Sporenpulver (der Pilz platzt kurz vor seinem Verfall auf und verströmt Unmengen von Sporen) von sich geben. Mein Papa hat also am Kloster einen Nonnenfurz gefunden.. grins! Dabei riecht gerade ein Riesenbovist ganz doll nach Wald, Wiese und Erde. Einfach wunderbar würzig!

Freitag, 18. Juli 2014

Apfelkontrolle



"Mama! Ich glaube, unsere Äpfel sind reif.", mein Großer, unser Apfelesser, schaut hoffnungsvoll auf die Spalierbäume. "Das denke ich nicht.", bedauernd schüttele ich den Kopf. "Aber es sind doch schon Äpfel runtergefallen.", mein Großer macht eine Schnute. "Ja, aber nicht, weil sie reif sind. Da ist bestimmt der 'Wurm' drin".

Bauchplatscher

"Wir machen eine Bauchplastscherrunde!", mein Kleiner rückt seine Schwimmbrille zurecht. "Erst ich, dann Mama, dann Papa, dann du!'. Er zeigt auf seinen großen Bruder, "Und immer so weiter!". Wir planschen vergnügt alle vier im Swimmingpool. Die Sonne scheint heiß und hell vom blauen, wolkenlosen Himmel herunter. Endlich Sommerferienwetter.. freu! Lachend und prustend kommen wir seiner Aufforderung nach. Nacheinander geben wir alles. Ein Bauchplatscher jagt den Nächsten. "Ich geb' auf!", erklärt mein Göttergatte japsend, "Ich hab' Wasser in der Nase." Er greift an seine Nase und wackelt daran: "Und ich glaube, jetzt müssen wir wirklich Wasser nachfüllen."

Donnerstag, 17. Juli 2014

Tomaten-Chutney (Thermomix)

Zutaten

750 g Tomaten
250 g Zwiebeln
250 g Äpfel
600 g Rohrzucker
250 ml Balsamico 
1 EL Salz
5 gestr. TL Paprika edelsüß
1 gestr. TL Cayennepfeffer
4 ganze Nelken

Zubereitung

250 ml Essig in den Thermomix 10 Min./100°/Stufe 1 aufkochen. 200 g Rohrzucker durch die Öffnung schütten. Essig und Rohrzucker umfüllen.
Zwiebeln in den Thermomix 6 Sec./Stufe 5 dann Apfel dazu 6 Sec./Stufe 5 Stückchen mit Spatel runter schieben, dann Tomaten dazu 20 Sec./Stufe 5
Den restlichen Rohrzucker in den Thermomix 10 Min./100°/Stufe 2 unterrühren. Dann 1.5 Stunden /100°/Stufe 1 köcheln. Auch hier wieder den Gareinsatz auf die Öffnung stellen, damit der Dampf entweichen kann! 
Essig und Gewürze dazu geben und nochmal 1 Stunde /100°/ Stufe 1 köcheln. Gelierprobe machen. Evtl. nochmal ca. 20 Min./ 100°/Stufe 1 köcheln lassen. Gelierprobe machen. Sofort in Einmach-Gläser abfüllen und verschließen.

Mindestens 3 Wochen stehen lassen. 
2 Jahre haltbar.

Passt hervorragend zu Gegrilltem oder zu Käse.. mmhh!!

Verlinkt mit *Kochlinkparty*

Mittwoch, 16. Juli 2014

Mini-Mandala



Mein Kleiner sitzt im Sandkasten und siebt. "Für was brauchen wir nochmal die kleinen Steine?!", kurz hält er mit seiner Arbeit inne. "Ich möchte gleich mit dir ein Mini-Mandala legen. Weißt du was ein Mandala ist?", ich schaue in fragend an. "Mmmh?", mein Kleiner überlegt, "Ein Glücksbringer?! Nee. Ich weiß, wie man eins macht, aber nicht was es ist.". Ich grinse: "Mandala bedeutet Kreis. Und genauso legen wir die Steine.". "Das weiß ich doch!", mein Kleiner nickt und sucht sich einen runden Stein für die Mitte. Konzentriert sucht er nach weiteren passenden Farben und ich kann sehen wie ruhig er dabei wird. Es sind nur winzige Farbnuancen Unterschied, aber mein Kleiner wählt sie mit Bedacht. "Meine Lieblingsfarbe ist grün.", bemerkt er und hält mir mehrere graue Steine mit einem sanften grünen Schimmer vor die Nase. Innerlich schmunzele ich: Grüntöne bringen Körper und Geist zur Ruhe, heißt es. Können wir nach den vielen Regentagen gut gebrauchen.

Ruhe

In der Ruhe liegt die Kraft.

(Deutsches Sprichwort)

Dienstag, 15. Juli 2014

Im Pool



"Guck mal, Mama!", mein Kleiner hält mir sein Bild unter die Nase, "Das sind wir. Die ganze Familie!". "Oh, das ist aber schön geworden.", ich grinse ihn an und wuschele ihm durch die Haare, "Aber wo ist denn da die Sonne?". Mein Kleiner seufzt schwer und schaut sehnsüchtig nach draußen in das (schon seit Tagen anhaltende) graue Nieselwetter: "Tja, das möchte ich auch mal wissen.".

(Zur Erläuterung. Im Pool sind zu sehen: Mama, Kleiner, Ball, Großer (ja, auch wenn man meinen könnte, die langen hellbraunen Haare gehören zur Mutti.. lach!), Papa)

Montag, 14. Juli 2014

Änderungen im Blog

Ihr habt es bestimmt schon gemerkt: ich war fleißig und habe einige Dinge im Blog geändert. Kennt Ihr das Buch 'Oje, ich wachse' von Hetty van der Rijt? Genauso ist es meinem Blog in den letzten Tagen gegangen, mein Blog hatte einen Wachstumsschub.. lach!! Pinterest ist dazu gekommen, genau wie die Freitagsaktion 'Grünzeug' von den Naturkindern oder auch mein erweitertes Profil. Nach langem Hin- und Herüberlegen sind auf einigen Pinterest-Fotos meine Lieben zu sehen (obwohl einige zu aktuelle Portaits schon wieder gelöscht sind.. grins schief!). Es stehen noch ein paar Änderungen aus, die aber noch wohlbedacht werden müssen. Lasst Euch überraschen..

Wandlung

Wandlung ist notwendig
wie die Erneuerung
der Blätter im Frühling.

(Vincent van Gogh)

Sonntag, 13. Juli 2014

Vergessene Zinien



Ja.. ich gebe zu, ich habe sie vergessen. Meine extra Aufzucht-Zinien. Was habe ich sie im April gehegt und gepflegt. Zu kalt? Glashauben drauf. Die Sonne schien? Die Glashauben ab. Dann kam der Mai und mit ihm die schönen, langen Wochenenden. Und aus den kleinen Sämlingen wurden große Sämlinge, die eigentlich pikiert werden mussten. Aber ich habe den richtigen Zeitpunkt schlichtweg verpasst... mmmpf! Jetzt blühen ein paar Zinien, in ihrem Aufzuchttopf, klein und kläglich. Ach, ich schäm mich..

Fränzi

Fränzi, die Dackeldame meines freundlichen "Keine-Hühner-mehr-Nachbarn" ist tot. Nach einem Schlaganfall war nichts mehr zu machen. Mein "Keine-Hühner-mehr-Nachbar" ist tief traurig. Und wir trauern mit.

Samstag, 12. Juli 2014

Baum sein

"Also, ich möchte kein Baum sein!", mein Kleiner schaut beim Mittagessen aus dem Fenster in unseren 'Waldgarten', "Das muss doch schrecklich langweilig sein. Nur stillstehen!". Er seufzt mitfühlend. Überrascht schaue ich meinen Kleinen an. Ein leises Grinsen schleicht sich auf mein Gesicht. Innerlich schüttele ich den Kopf, auf was für Gedanken mein Kleiner immer kommt. "Aber du stehst doch dann gar nicht still.", mein Großer zieht die Augenbrauen hoch, "Du wächst doch auch!". Mein Kleiner macht eine Schnute. "Überleg doch mal, was alles so auf einem Baum herumwusselt.", fordere ich lächelnd meinen Kleinen auf, "Käfer und Vögel!". "Und Bienen und andere Insekten.", antwortet mein Großer unaufgefordert. "Wenn du als Baum Glück hast, wohnen vielleicht Mäuse in deinen Wurzel. Oder ein Fuchs!", meinem Großen und mir fallen diverse Ablenkungen für das einsame Dasein eines Baumes ein. Mein Kleiner reckt sich: "Wachsen. Wind. Tiere." Er fühlt sich ganz ins 'Baum sein' rein.. lach! Mein Großer überlegt laut: "Also, ein Fuchs müsste nicht sein!". Mein Kleiner nickt verständnisvoll: "Was meinst du, was das kribbelt!".

Beim Regen

Liebe Sonne, scheine wieder,
Schein' die düstern Wolken nieder!
Komm mit deinem goldnen Strahl
Wieder über Berg und Tal!


Trockne ab auf allen Wegen
Überall den alten Regen!
Liebe Sonne, lass dich sehn,
Dass wir können spielen gehn!

(Hoffmann von Fallersleben)

Freitag, 11. Juli 2014

Henne oder Hahn?



Nun sind unsere Küken schon 14 Wochen alt und ich bin mir immer noch nicht sicher, ob es Hennen oder Hähne sind. Ich habe mal in vergangene Blog-Einträge aus dem letzten Jahr geschaut und da war ich mir (als die Hühner acht Wochen waren) sicher, dass es zwei Hähne und zwei Hennen sind. Heißt das jetzt, da ich keinerlei Merkmale eines Hahnes (ausgeprägter Kamm, lange Schwanzfedern, etc.) erkennen kann, dass die neuen Küken alles Hennen sind?! Mmmpf.. ich weiß es nicht! Gehen wir mal davon aus, das es tatsächlich Hennen sind, dann wird es allmählich Zeit, dass die Damen einen Namen bekommen. Auch hier ist die Sache nicht ganz so einfach, denn wir hatten ja schon einige Tiere (die leider eines viel zu frühen Todes gestorben sind.. snief! Ihr wisst noch: Habicht, Hund, Katze, Frettchen?!) und die für mich besten Namen waren schon einmal vergeben. Wäre es pietätlos, wenn ich mir eine zweite Berta, Agathe oder Elisabeth wünsche? Ich hoffe nicht. Nur eine zweite Frau Frieda, die wird es wohl nicht geben! Es sei denn, ich bekomme ein Huhn und weiß sofort, dass es eine Frieda ist.. grins schief!!

Übrigens: Auf dem Foto sind zu sehen (hinten von links nach rechts): Holger, Küken Berta (?), Trine. Davor Gustav (unser Chef), zweite Reihe Küken Elisabeth (?) und Trude. Und ganz vorne: Küken Agathe (?). Hanni und Nanni sitzen derweil im Nest und sind fleißig. Und wie Ihr seht: das Aussengehege ist leider noch nicht ganz trocken..mmpf!

Naturkinder

Naturkinder_gruenzeug_gross

Auf der Suche nach Gleichgesinnten habe ich eine ganz wunderbare, sehr inspirierende Seite (mit einer sehr schönen Freitagsaktion.. grins!) gefunden, die ich Euch nicht vorenthalten möchte: Naturkinder. Schaut doch einfach mal rein! Ich finde es lohnt sich!!

Donnerstag, 10. Juli 2014

Das Herzchen



LM – Luftmasche
fM – feste Masche
M – Masche
WLM – Wendeluftmasche


MATERIAL:
rote, hell rosa und dunkel rosa Baumwolle
Häkelnadel-Nr. 3
Füllwatte
rosa Bastelfilz
Stopfnadel

ANLEITUNG:
 1. Reihe 3 LM + 1 WLM Arbeit drehen
 2. Reihe 3 fM + 1 WLM = 3 fM Arbeit drehen
 3. Reihe 1. M verdoppeln 1 fM 3. M verdoppeln = 5 fM „
 4. Reihe 1. M verdoppeln 3 fM 5. M verdoppeln = 7 fM „
 5. Reihe 1. M verdoppeln 5 fM 7. M verdoppeln = 9 fM „
 6. Reihe 1. M verdoppeln 7.fM 9. M verdoppeln = 11 fM „
 7. Reihe fM = 11 fM „
 8. Reihe 1. M verdoppeln 9 fM 11. M verdoppeln = 13 fM „
 9. Reihe 1. M verdoppeln 11 fM 13. M verdoppeln = 15 fM „
10. Reihe 1. M verdoppeln 13 fM 15.M verdoppeln = 17 fM „
11. Reihe fM = 17 fM „
12. Reihe 1.M verdoppeln 15 fM 17. M verdoppeln = 19 fM „
13.- 15. Reihe fM
Jetzt häkelt Ihr die rechte Herzecke.
16. Reihe 9 fM + 1 WLM Arbeit drehen
17. Reihe 1. u 2. M zusammen, 7 fM = 8 fM „
18. Reihe 1. u 2. M zusammen, 4 fM, letzten 2 M zusammen = 6 fM „
19. Reihe 1. u 2. M zusammen, 2 fM, letzten 2 M zusammen = 4 fM „
20. Reihe auf 2 M zusammen nehmen = 2 fM
Jetzt die linke Herzecke (siehe rechte Herzecke).
Nun schneidet Ihr aus dem Bastelfilz ein passendes Herzchen aus.
Beide Herzchen werden auf links zusammen genäht und kurz vor dem
Schließen gewendet und mit der Watte gefüllt. 
Wer das Herzchen einzeln haben möchte, sollte noch 2 Reihen fM 
um das gesamte Herz häkeln (an der Spitze (1. Reihe) häkelt Ihr dann
3 fM in die Mittlere der 3 fM der ersten Reihe und das in beiden Reihen).

Hast du Zeit?

Mein Handy klingelt (meine Patentochter hat seit ihrem Geburtstag ein Handy und nutzt es nun leidenschaftlich gerne). "Hallo!", die liebliche Stimme unseres Patenkindes ist zu hören, "Hast du Zeit? Ich möchte gerne das Häkelset, das du mir zum Geburtstag geschenkt hast, ausprobieren. Aber ich kann doch noch gar nicht häkeln!". Ich muss lachen: "Das weiß ich doch, Mausi! Ich habe doch gesagt, das machen wir gemeinsam!". Und da Ferien sind und ein Schiet-Wetter-Tag begeben wir uns an diese kleine Häkelei. Sie ist ganz bei der Sache. Zuerst üben wir Luftmaschen, dann feste Maschen. Während unsere Patentochter sich in einer Pause mit unserem Hund Julie vergnügt, suche ich im Internet eine einfachere Anleitung für Häkelherzen, die ich für unser Vorhaben abändern kann. Denn im Häkelset ist eine Anleitung zum Mäuse melken. (Pff, das soll eine Anleitung für Kinder sein?) Gemeinsam starten wir nach der Pause durch und schon bald nimmt das Häkelherz form an. Nun noch ein Filzherz ausschneiden und das Ganze zusammennähen. "Nähen kann ich schon!", kräht meine Patentochter fröhlich, "Das habe ich mit den Stickkarten geübt, die du mir zu Weihnachten geschenkt hast." Konzentriert fügt sie die beiden Herzen zusammen. Während ich kurz vor Schluss das Herzchen aufhalte, stopft sie energisch und sehr großzügig das Herz mit Watte voll. Das Schließen des Herzes übernehme ich und wir beide blicken glücklich auf die fertige kleine Häkelei. "Schön geworden, nicht wahr!", lächelnd schaue ich meiner Patentochter in die blitzenden, braunen Augen. Sie drückt lachend das Herzchen an ihre Brust und hüpft mit unserem Derwisch durch das Wohnzimmer.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Roboter



"Guck mal, Mama! Ich habe einen Roboter gebastelt. Die Strohhalme sind Eisenrohre, das sollen seine Greifarme sein. Das rote auf seinem Kopf sind Eisenkästen. Da ist die Steuerung drin.", mein Kleiner steht mit verklebten und bemalten Händen vor mir. Auf seiner Wange leuchtet ein silberner Fleck. Seine Augen blitzen und sein Mund steht nicht still. Er erklärt mir mit aller Ausführlichkeit sein Bastelprojekt und eine richtige kleine Geschichte entsteht. Ach, wie schön.. mein kleiner Bastelkönig!!

Ein Schiet-Wetter-Tag

Wisst Ihr was heute für ein Tag ist? Ein Schiet-Wetter-Tag wie er im Buche steht... aaarrgghh!! Heute Morgen stand auf meiner Lieblingswetterseite unseres Lokalsenders:


Und genauso ist der Tag auch geworden, allerdings ist gerade eine (wenn auch graue) Regenpause. Sie hält schon eine Stunde an. Genügend Zeit um meine Patentochter zu Fuß und mit Hund nach Hause zu bringen. Was hatten die Beiden gerade Spaß auf dem Nachhauseweg: da wurde gerannt, gehopst und durch Pfützen gesprungen. Mein Patenkind und auch unser Derwisch hatten dabei ein glücklichen Lächeln (ja, auch der Hund!) im Gesicht. Hoffentlich war es das mit dem Regen.. seufz!! Und das sollen Sommerferien sein?!

Dienstag, 8. Juli 2014

Winzig kleiner Frosch



Mein Kleiner tobt mit Hund Julie durch den sonnigen Garten. Abrupt bleibt er stehen. Er greift Julies Halsband und ruft dringlich: "Mama, komm schnell! Hier ist ein winzig kleiner Frosch!". Schnell lasse ich alles stehen und liegen und laufe durch den Garten ihnen entgegen. Mühevoll hält mein Kleiner unseren Derwisch fest. Julie legt den Kopf immer wieder schief (Jagdtrieb.. seufz!), geradeso wie das Fröschlein durch die Wiese hüpft. Schnell fange ich den kleinen Frosch ein. Wobei das keine einfache Aufgabe ist.. grins! Kurz bestaunen mein Kleiner und ich den sandfarbenen, ca. drei Zentimeter kleinen Frosch, dann setze ich ihn vorsichtig an unserem Brunnen ab. Zielstrebig hüpft er in eine feuchte Nische, wo er kurz innehält, um mir noch ein letztes Foto zu gewähren. Ob das wohl ein Baby-Springfrosch war?

Froschkonzert

>>Heut' ist ein Fest bei den Fröschen am Teich.
Große Frösche, kleine Frösche singen zu gleich.
Quak, Quak, Quak, Quak,
Quak, Quak, Quak, Quak.<<

(Kinderlied aus der Spielgruppenzeit)

Montag, 7. Juli 2014

Allium vs. Giersch



Da soll mal einer sagen Giersch wäre Unkraut! Ganz im Gegenteil, oder?! Ich finde die weißen Dolden einfach wunderbar.. grins! Und das Grünzeug schmeckt meinen Viecherln (Hühner, Meerschweine) ganz besonders gut. Mit der dicken Allium-Kugel, die einige Zentimeter über dem Giersch schwebt, wirkt das Ganze echt verwunschen. Unkraut.. ts, ts, ts!

Stall misten

"So, ich trinke meinen Kaffee aus, dann geh' ich nach hinten die Ställe misten!", mein Göttergatte greift nach seiner Tasse Kaffee und nimmt einen kräftigen Schluck. Ställe misten, hört sich spektakulär an, aber gemeint sind nur der Hühnerstall und das Meerschweinchenhaus. Bepackt mit Streu und Stroh zieht er nach hinten in den Garten. Ich folge ihm unauffällig mit unserer Biotonne. Die Meerschweinchen begrüßen ihn schon von weitem quiekend und die Hühnerschar lungert am Törchen herum. Immer in der Hoffnung nach draußen zu dürfen. Während mein Göttergatte das Meerschweinchenhaus reinigt, füttere ich meine Hühner mit Leckerlies. Löwenzahnblätter, alte Brötchen in Milch eingelegt und einen schrumpeligen Apfel. Was für ein Durcheinander: Jedes Huhn, egal ob alt oder jung, möchte sich an den Naschereien laben. Besonders die mittlerweile schon großen Küken bekommen dabei oft den spitzen Schnabel ihrer Stallgenossen zu spüren. Am aller frechsten ist Nanni, ein silberweißes Chabo-Huhn. Sie ist so dominant, da kuscht sogar Gustav, unser stolzer Hahn.

Sonntag, 6. Juli 2014

Pinterest

Ich habe mich heute dazu entschlossen, nicht nur eigene Ideen oder Begebenheiten bei Pinterest zu pinnen, sondern auch besonders schöne Ideen anderer Pinner an eine zweite Pinwand zu heften. Ich hoffe, es macht Euch genauso viel Freude wie mir.. grins!! Es sind ganz viele wunderbare Impulse, die ich gerne wiederverwenden möchte. Ihr sicherlich auch!!

Ahornnasen



"Guck mal, Kleiner!", ich zeige auf ein paar Ahornnasen, die der Regen vom Baum gefegt hat. Wir laufen gerade eine Runde durch den noch dampfenden Wald, Hund Julie hüpft vorne weg. "Weißt du was man damit machen kann?". "Na, klar!", mein Kleiner bückt sich flink. Er öffnet vorsichtig die Samen-Tasche, entfernt den Samen und setzt sich die Ahornnase auf seine Nase. Fröhlich nehme ich mir auch eine Ahornnase und klebe sie mir auf die meinige. Hand in Hand laufen wir meinem Göttergatten und Julie hinterher. "Na, ihr zwei Nashörner!", begrüßt er uns grinsend. Während er ein Foto von den Nasen macht, kommen die Ahornnasen ins rutschen. (Einbissel mag es auch am Fratzen schneiden gelegen haben..lach!) So richtig gut halten die Ahornnasen noch nicht, da müssen wir wohl doch auf den Herbst warten.

So klein und wenig

Es ist nichts
so klein und wenig,
woran man sich nicht
begeistern könnte.

(Friedrich Hölderlein)

Samstag, 5. Juli 2014

Schöne Ferien!



Hurra, es sind Sommerferien! Keine Schule, ausschlafen, einfach mal die Seele baumeln lassen..!! Wir (the whole family) freuen uns so!!

Mittelalterfest auf Gut Heimendahl

Mittelalterliches Ritterlager auf der großen Schlosswiese

mit mittelalterlichen Ständen und Gewerken.


05. und 06. Juli 2014


von 10.00 bis 18.00 Uhr - kleiner Eintritt

Freitag, 4. Juli 2014

Flüssiges Gold



"Oh, das ist ja ein schönes Foto, Mama!", mein Großer blickt mir interessiert über die Schulter, "Das ist ja mein Honig! Es sieht aus wie flüssiges Gold!". "Ja, ganz genau!", bestätige ich meinem Großen, "Toll 'ne?!". Mein Großer war zum Abschlusstreffen vor den Sommerferien mit den Pfadfindern bei einem befreundeten Imker und durfte sich als 'Give-away' ein Glas selbst geschleuderten Honig mit nach Hause nehmen. Aus sicherer Quelle weiß ich, dass es sehr informativ war und alle ganz aufmerksam bei der Sache waren. Und von den im Anschluss gereichten Brötchen, natürlich bestrichen mit frischem Honig (!), sind wohl nur noch Krümel übrig geblieben.. lach!

Die Oma hat Geburtstag

Die Oma hat Geburtstag,
trallallalla.
Die Oma hat Geburtstag,
trallallalla.
Die Oma hat Geburtstag,
das ist wunderbar!

Liebe Mama,
wir wünschen Dir von Herzen
alles Liebe zum Geburtstag!
Wir vier.

Donnerstag, 3. Juli 2014

Gänse

Es gibt wieder Gänse am Wandelweg! Ist das nicht einfach wunderbar?! Neue Seelentröster für die grauen Tage. Der Kleingärtner direkt neben den Milchziegen hat sich wieder zu seinen Hühnern ein paar Gänse geholt. Ein entzückender Anblick! Ich hoffe, die Tiere bleiben uns dieses Jahr etwas länger erhalten und landen nicht zum Ende des Jahres im Bräter.

Weidenflechten



Mit Weide zu arbeiten ist einfach wunderbar. "Wie stricken!", wie eine Freundin freudig bemerkte. Wir hatten uns unabhängig voneinander beim gleichen 'Workshop' angemeldet.. freu! Im ehemaligen Kindergarten meines Kleinen unterwies uns eine (hier recht bekannte) Korbmacherin im 'Weidenflechten'. Und ich muss sagen, es ist eine sehr schöne handwerkliche Arbeit. Ich bin immer noch ganz begeistert davon, wie alle Kursteilnehmerinnen in kürzester Zeit ein Weiden-Objekt (unter Anleitung) fertig stellen konnten. Ich hatte mich nach einigen Überlegungen für einen Vogelfutter-Korb entschieden. (Daran ist einbissel die Eberesche schuld.. grins!) Er hat einen langen Stab (sieht man auf dem Foto nicht), um ihn in den Boden rammen zu können und extra Fensterchen, damit die Vögel gut an ihr Futter kommen können. Man legt entweder einen extra großen Meisenknödel oder einen dicken Apfel hinein. Da werden sich die kleinen Piepmätze aber freuen..
Hej Schneiderlein und hej Patenonkel! Danke nochmal für's "Kids- and Dogsitting"! Ohne Euch wäre es nicht gegangen!

Mittwoch, 2. Juli 2014

Apfel-Möhren-Rohkost (Thermomix)

ZUTATEN
400 g Äpfel, in Achteln, entkernt
250 g Möhren, in Stücken, geputzt
50 g Sahne
20 g Zitronensaft
¼ TL Salz

ZUBEREITUNG

1. Alle Zutaten in den Mixtopf geben und 6 Sek./Stufe 5 zerkleinern.

Heute gibt es kein Foto, denn so richtig lecker sieht so ein Apfel-Möhren-Salat nicht aus.. kicher!! Aber das soll nicht sagen, dass er nicht schmeckt. Dieser Salat ist sogar der Lieblingssalat meines Papas.
Guten Appetit! 

Dienstag, 1. Juli 2014

Vogelbeere (Eberesche)



Schon von weitem kann man sie leuchten sehen. Die Beeren der Eberesche! Dabei haben wir heute gerade mal den 01. Juli! Schon seit ein paar Tagen wundere ich mich über die frühzeitige Reife. (Na ja, wundern kann man eigentlich nicht sagen, nach dem Winter und Frühling!) Es war die ganze Zeit zu schön und vor allem zu trocken. Das wird aber hart für unsere Gartenvögel, denn eigentlich ist die Vogelbeere der Haupt-Nahrungslieferant, wenn die Tage kürzer und vor allem kälter werden. Da werden wir wohl früh die Vogelhäuschen wieder aufstellen müssen..

Parmesan

Ein Mann ohne Frau
ist wie Spaghetti ohne Parmesan.

(Italienisches Sprichwort)

Oder umgekehrt..