banner

Samstag, 31. Mai 2014

Zeckenalarm!!

Gestern war wohl der schlimmste Tag für unseren Derwisch in ihrem kurzem Leben. Nicht nur ihr Frauchen und ihre Lieblingsmenschin waren blöd zu ihr und wollten ihr ans Fell. Nein, auch ihr heißgeliebtes Herrchen ließ nicht locker. Denn es war Zeckenalarm!! Nach unserem letzten Waldspaziergang waren sage und schreibe 14 Zecken in ihrem Fell, die wir entsorgen mussten. Für weitere 13 Zecken mussten wir sogar zum Tierarzt, da sich die Biester im (!) Ohr und am Augen festgesetzt hatten. Dort bedurfte es drei Menschen (inkl. Herrchen), die den Hund im Schach halten mussten, um an den empfindlichen Stellen Hand anzulegen. Und nein, es war keine Unachtsamkeit von uns! Denn da wir genau wissen, dass mit Zecken nicht zu spaßen ist, suchen wir unseren Hund jeden Abend ganz sorgfältig ab. Sogar vor mir selbst, haben die bösen, kleinen Blutsauger keinen Halt gemacht. Erst heute Morgen habe ich in der Dusche an meinem Knöchel eine fiese, noch winzig kleine Zecke gefunden.. aaargghh!

Vorsicht, Zecken!

Zecken sind tückische Blutsauger. Sie hängen an Sträuchern, Gräsern, auch an Bäumen und setzen sich am warmen Körper meist völlig unbemerkt fest. Dabei ist es ihnen egal, ob Mensch oder Tier. Kaum haben sie sich einen Wirt auserkoren, suchen sie sich ein warmes, weiches Plätzchen, wo die Haut schön zart ist, damit der "Biss" nicht zu schwer fällt.. mmhh, yami! Beim Biss setzt die Zecke noch etwas "Schmerzmittel" frei und schon lässt es sich genüsslich saugen. Es dauert Stunden, bis die Zecke dick und rund wird. Zecken übertragen vor allem zwei Krankheiten: die von Viren verursachte Frühsommer-Meningoenzephalitis (Hirnhautentzündung) und die von Bakterien ausgelöste Borreliose. Die guten Nachrichten: Gegen die Hirnhautentzündung gibt es eine Impfung, die Borreliose lässt sich erfolgreich behandeln, allerdings muss sie zeitnah erkannt werden und das stellt sehr oft ein Riesenproblem dar. Warum Borreliose oft zu spät erkannt wird, erklärt sich durch die Tatsache, dass es keine allein-typischen Krankheitsanzeichen gibt. Ein Hinweis kann die sogenannte Wanderröte sein, eine ringförmige Rötung der Haut, die sich einige Tage bis Wochen nach dem Zeckenstich ausbilden kann, aber nicht muss. Es kann auch zu Abgeschlagenheit, Fieber- und Kopfschmerzen kommen. Später sind Gelenkschmerzen, starke Kopfschmerzen, Sehstörungen oder Lähmungen möglich.
Deshalb hier mein Tipp: Vorsorge, heißt die Devise: den ganzen Körper absuchen, ganz besonders Knie- und Armbeuge sowie die Leistengegend und den nahe gelegenen Schritt. Hat man eine gefunden, sollte man nicht gleich aufhören zu suchen – es könnte nicht die Einzige sein! Bis es zu einer Infektion mit Borreliose-Bakterien kommt, vergehen im Schnitt 12 bis 24 Stunden. Als brauchbarstes Werkzeug hat sich bei uns die Zeckenzange erwiesen. Hier wird das saugende, mit seinen kleinen Widerhaken in der Haut steckende Insekt wird, möglichst hautnah, am Kopf gepackt und ohne ruckartige Bewegung gedreht und entfernt. Druck auf den vollgesogenen Zeckenkörper muss vermieden werden, denn dort "lagern" die möglicherweise vorhandenen Borrelien, die bei Stress schnell ausgestoßen werden können. Bloß keine Hausmittelchen, wie Öl, Alleskleber oder Benzin anwenden! Durch den damit entstehenden Stress erbricht sich die Zecke möglicherweise in den Wirt an dem sie saugt. Und natürlich, ab zum Hausarzt: Impfen ist angesagt!!

Freitag, 30. Mai 2014

Wildrose



Seit einiger Zeit wächst in unserem Hof eine Wildrose. Zuerst war nur ein einziger Zweig zu sehen, doch mittlerweile gibt es mehrere Zweige und in diesem Jahr trägt die Wildrose auch wunderhübsche zarte Blüten. Allerdings trägt sie auch ein sehr pieksiges Stachelkleid. Zu den häufigsten Wildrosen gehört die Rosa canina, besser unter dem deutschen Namen Hundsrose bekannt. Die Rose findet man wildwachsend an Feldrändern und Böschungen. Aus Europa stammende Wildrosen werden alle als einheimische Art bezeichnet. Alle Wildrosen sind einmalblühend und bilden eine einfache Blüte, hier bei uns im Hof, ist die Blüte zart rosafarben. Je nach Sorte erreichen die Wildrosen Wuchshöhen zwischen 100 und 300 cm. Wildrosen sind ökologisch sehr nützlich. Die meist undurchdringliche Bestachelung der Wildrosen bietet kleinen Tieren und Vögeln einen guten Schutz. Die wohlschmeckenden großen Hagebutten einiger Wildrosenarten eignen sich hervorragend für viele vitaminreiche Hagebuttenrezepte. Ein weiterer Vorteil der Wildrosen ist ihre Robustheit, oftmals tolerieren oder bevorzugen diese Rosen sogar halbschattige Lagen. Auch scheinen sie nicht besonderen Wert auf einen guten Boden zulegen, denn unsere Wildrose wächst in einer Spalte zwischen zwei Bodenplatten. Wildrosen werden in der Naturheilkunde gegen zahlreiche Beschwerden eingesetzt.

Donnerstag, 29. Mai 2014

A real man



anyone can be a father

but it takes a real man
to be a dad

Bier holen



"Mama?!", mein Großer guckt mich treuherzig an, "Kannst du mir einen Gefallen tun und für den Papa zum Vatertag sein Lieblingsbier kaufen?! Ich bekomme doch noch keines!". Ich schaue meinem großen Sohn in die Augen (ja, das geht tatsächlich schon. Er ist sogar schon zwei Zentimeter größer als ich, was allerdings auch keine Kunst ist.. lach!): "Was für ein Bier meinst du denn?". "Das, wo man die Limette reinsteckt!", er nickt bestimmt, "Ja?! Und dann auch noch eine Limette!". Immer noch schaut er ganz lieb. Ich nicke ergeben. Schnell beugt er sich vor, drückt mir einen Kuss auf die Wange und sagt flugs: "Danke!". Dann dreht er sich grinsend um und ward erstmal nicht mehr gesehen.

Mittwoch, 28. Mai 2014

Frau Amsel



Schaut mal, wer da in ihrem fertigen Nest sitzt! Frau Amsel scheint endlich mit ihrem Zuhause zufrieden zu sein und nun wird gebrütet. Ich bin schon ganz gespannt auf die kleinen Amselkinder. Herr Amsel ist übrigens ziemlich aufgeregt, ständig hüpft er in die Hecke und mir scheint es, als ob er seiner Frau kleine Leckerbissen zusteckt.. lächel! Wie niedlich!!

Dienstag, 27. Mai 2014

Hüftsteak mit Tomatentopping



ZUTATEN
2 Steak, Hüftsteaks á 150 g
2 EL Olivenöl
Salz und Pfeffer
50 g getrocknete Tomaten, in Öl
2 rote Zwiebeln
1 TL Zucker
50 ml Brühe
1 EL Balsamico
125 g Kirschtomaten

ZUBEREITUNG
Hüftsteaks abspülen und mit Küchenkrepp trocken tupfen. Das Olivenöl in einer Pfanne stark erhitzen und die Steaks darin von beiden Seiten etwa 3 Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen und in Alufolie verpackt warm halten. Tomaten in einem Sieb abtropfen lassen und grob hacken. Die Zwiebeln abziehen und in feine Ringe schneiden. Zwiebelringe im Bratfett anbraten, mit Zucker bestreuen und karamellisieren lassen. Die Tomatenstücke und kurz mitdünsten. Brühe zugießen, aufkochen und mit Salz, Pfeffer und Balsamessig abschmecken. Tomaten-Zwiebel-Soße auf die Hüftsteaks geben und mit den Cocktailtomaten anrichten. Dazu: Baquette und Salat.


Verwundert stehe ich vor der geschlossenen Küchentür. Vorsichtig drücke ich die Klinke runter und lunkere in die Küche. "Tür zu!", ruft mein Göttergatte leicht erbost, "Und nehm' den Hund mit! Ich wollte dich doch überraschen!". Schnell tue ich, wie mir geheißen und grinse in mich hinein. Ein paar Minuten später sitze ich am Esstisch und mein Göttergatte kredenzt mir erwartungsvoll lächelnd ein Hüftsteak von aller erster Güte. Mmmhhh..!! Nach so langer Zeit mal wieder ein Stück Fleisch ist echt nicht zu verachten. Vegetarier werde ich wohl nie.. seufz!!

überraschen

Man kann eine Frau immer nur
mit dem überraschen,
was sie erhofft.


(Jean Anouilh)

Montag, 26. Mai 2014

Seifenblasen



"Oh, Zirkus Roncalli?!", unser neuer Nachbarn blickt grinsend über den Zaun in unseren Garten. Mein Kleiner und ich pusten gemeinsam die schönsten Seifenblasen in die Luft. In allen Regenbogenfarben schillern die Seifenblasen und tanzen zart dem blauen Himmel entgegen. Unser Hund Julie betrachtet verblüfft die vergänglichen Kugeln. Eine der Seifenblasen landet auf ihren Schwanz. Vorsichtig stupst sie die Seifenblase an, welche sofort an ihrer Nase zerplatzt. Verdutzt schüttelt Julie ihren Kopf und mein Kleiner und ich brechen in lautes Gelächter aus.

Rumpumpels Geburtstag

Kräht der Hahn früh am Morgen,
krähet laut, krähet weit:
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Guckt das Eichhörnchen runter:
Wenig Zeit, wenig Zeit!
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Kommt das Häschen gesprungen,
macht Männchen vor Freud:
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Steht der Kuchen auf dem Tische,
macht sich dick, macht sich breit:
Guten Morgen, Rumpumpel,
dein Geburtstag ist heut!

Und Vater und Mutter,
alle Kinder, alle Leut'
schreien: Hoch der Rumpumpel,
sein Geburtstag ist heut!

(Paula Dehmel)

Liebe Lili-Maus!


Wir wünschen Dir von Herzen
einen ganz wunderbaren Geburtstag!

Mit vielen schönen Geschenken
und einer riesigen Geburtstagstorte!!

Wir vier.

Sonntag, 25. Mai 2014

Kükenstube


Unsere Küken sind nun schon sieben Wochen alt und von Küken kann kaum noch die Rede sein. Groß sind die Kleinen schon geworden und verfressen (wie sich das so für kleine Erdenbürger gehört.. lach!!). Gestern wollte ich Euch ein schönes Foto von den Küken machen, allerdings hatte ich da die Rechnung ohne unseren Derwisch gemacht. Kaum hatte ich die fröhliche Bande in eine Ecke gescheucht, kam Hund Julie von hinten angesprungen und hat die kleinen Racker aufgemischt.

Küken-Kindergarten

Das huschelt und kuschelt
und trippelt und kippelt
und kribbelt und wibbelt,
das pickt und das piept.
Das huselt und wuselt,
man wird ganz beduselt,
wenn man auf dem Hofe
die Küken erblickt.

Aufs Picken und Nicken
der Küken zu blicken
macht Kinder nicht minder
wie Große konfus.
Das schlägt sich, verträgt sich,
das ziept sich, das liebt sich
und kommt mit Gerenne
zur Henne am Schluss.

Doch friedlich und niedlich
hockt schließlich gemütlich
die flauschige, bauschige,
lauschige Schar
geborgen vor Sorgen,
im Schutze der Glucke,
die früher genau so
ein Kükenkind war.

(James Krüss)

Samstag, 24. Mai 2014

Yoyo vs. Häkelei



Ihr braucht noch eine kleine nette Geburtstagüberraschung? Dann habe ich hier eine hübsche Idee für Euch!
Ein kleine Brosche.
Ich habe zuerst mit meiner Yoyo-Schablone eine kleine Blüte genäht und anschließend eine kleine Blume gehäkelt. (Allerdings habe ich die Blume um ein Blütenblatt gekürzt, damit die Anzahl der Blüten übereinstimmt.) Das Ganze habe ich übereinander gelegt und mit einem Knopf fixiert. Zum Schluss habe ich noch eine kleine Sicherheitsnadel auf der Rückseite befestigt und fertig ist die kleine Geburtstagsüberraschung.

Leichtigkeit

Nur der mit Leichtigkeit, mit Freude
und Lust die Welt sich zu erhalten weiß,
der hält sie fest.

(Bettina von Arnim)

Freitag, 23. Mai 2014

Mittelaltermarkt auf der Dorenburg



Zum 3. Mal öffnet das Niederrheinische Freilichtmuseum in diesem Jahr seine
Tore zu einer mittelalterlichen Welt für Groß und Klein vom 24.- 25. Mai 2014.

Mittelalterlichem Marktreiben, Spielleuten,
Gauklern und großen Ritterlagern.

An zwei Tagen könnt Ihr Eindrücke von
vergangenen Zeiten gewinnen und Euch an vielen
Köstlichkeiten laben.
Ihr könnt Handwerkern über die
Schulter schauen, viele Händler bieten Ware feil, so
dass Ihr wunderschönes Geschmeide, verziertes
Leder erwerben oder sich sogar in neue Gewänder
hüllen könnt.
Auch die Zwerge können sich in der
Kinderrüstkammer mit neuen "Waffen" eindecken,
filzen, Brettchen weben und sich zum Ritter
schlagen lassen.
Als besondere Attraktion könnt Ihr am Samstagabend
ein Tavernenspiel mit Pestumzug
und eine Feuerschau bestaunen.


Markt-Öffnungszeiten:
Samstag 12- 22 Uhr, Sonntag 10 - 18 Uhr
Eintritt: Erwachsene 6,- €, ermäßigt 4,50 €, historisch gekleidete 4,50 €, Kinder
und Jugendliche bis einschl. 17 Jahre frei.

Kräutergartenfest



Und wieder einmal hier eine Idee für Euren kleinen Wochenendausflug:
Das Moyländer Kräutergartenfest lockt alljährlich kleine und große Gartenfreunde und Naturliebhaber in die historische Parkanlage des Museums Schloss Moyland. Im Mittelpunkt steht der Kräutergarten, der 1999 nach dem ungewöhnlichen Fund des Anholter-Moyländer Kräuterbuches aus dem Jahr 1470 (Bibliothek Wasserburg Anholt) angelegt wurde.

Samstag, 24. Mai 2014, 10.00 – 19.00 Uhr
Sonntag, 25. Mai 2014, 10.00 – 18.00 Uhr


Eintritt:
Kräutergartenfest und Ausstellungen: 5 €, ermäßigt 3 €
Aufstieg zur Aussichtsplattform: zusätzlich 2 €
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre frei

Donnerstag, 22. Mai 2014

Farbenerhalt

Da stehen sie nun, diese wunderbaren Gläser voller leuchtend roter Erdbeerkonfitüre. Leider ist es ja so, dass die schöne frische rote Farbe der Erdbeerkonfitüre sich nicht lange im Vorratsglas hält. Aber ich habe einen Tipp: Die Erdbeerkonfitüre einfrieren und nur nach Bedarf auftauen (hält sich 6 Monate). Nicht nur, dass die Farbe erhalten bleibt, auch die Konfitüre schmeckt lecker frisch.

Erdbeerkonfitüre mit Vanille (Thermomix)




Zutaten
500 g Erdbeeren
250 g Gelierzucker 2:1
1 Vanilleschote



Zubereitung
Die Erdbeeren putzen und gut waschen. Die Vanilleschote aufschneiden, halbieren und das Mark herauskratzen. Dann die Erdbeeren in den Thermomix geben: ca. 15 sec/Stufe 4 zerkleinern (wenn man es feiner mag, länger zerkleinern), Gelierzucker und Vanillemark zugeben und 5 sec/Stufe 3 vermischen und anschließend 12 Minuten bei 100 Grad/Stufe 2 kochen lassen. Gelierprobe machen, die fertige Konfitüre in die Gläser (ergibt ca. 3 Gläser, je nach Größe) füllen, gut verschließen und für ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Zauberhafte Geburtstagswünsche


Liebe Jenny!
Für eine zauberhafte Freundin
die zauberhaftesten Geburtstagswünsche!
Von Herzen alles Liebe!

Wir vier.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Erdbeerblüte (gehäkelt)

Bevor eine Erdbeer-Frucht (oder sagt man dann Nuss?!) an der Pflanze hängt, muss sich zuerst eine Blüte gebildet haben. Deshalb heute hier, statt der üblichen Erdbeer-Frucht (oder vielleicht sagt man einfach nur ErdBEERE?!) die Erdbeerblüte: 

1. Runde: Wir schlagen 8 Luftmaschen an, bilden mit einer Kettmasche einen Ring.

2. Runde: In diesen Ring kommen 10 feste Maschen (bis hierhin in Gelb).

3. Runde: 3 Luftmaschen, 2 Stäbchen, 3 Luftmaschen, 1 Kettmasche - 5 Mal wiederholen (in Weiß).


4. Wer mag, kann jetzt noch als Stiel mit grüner Wolle eine Luftmaschenkette häkeln.

(Sieht am Marmeladenglas Konfitürenglas entzückend aus und ist viel schneller fertig als eine ganze Erdbeere.)

Dienstag, 20. Mai 2014

Langschiff "Wickie"



Kaum sitzen die Kinder am Tisch und basteln ihre Walnuss-Schalen-Bötchen, kommt mein Göttergatte um die Ecke. "Oh, darf ich auch mit machen?!", grinst er uns fragend an. "Na, klar!", die beiden Jungs sind sich einig. Aber was so ein richtiger Mann ist, der gibt sich nicht mit Bötchen ab.. lach! Nein, ein Langschiff muss es werden. Ein echtes Wikinger-Schiff, wie von Wickie!! Aaarrr!! Aaarrr! Aaarrr!

Hey hey Wickie

Hey hey Wickie hey Wickie hey
Zieh fest das Segel an
Hey hey Wickie die Wickinger
Sind hart am Winde dran
Na na na na, na na na na na, na na Wickie
Hey hey Wickie hey Wickie hey
So heißt der kleine Held
Er denkt kurz nach
Und hat ihn dann
Der Trick der ihm gefällt
Na na na na, na na na na na, na na Wickie
Die Angst vorm Wolf macht ihn nicht froh
Und im Taifun ist’s ebenso
Doch Wölfe hin, Taifune her
Die Lösung fällt ihm gar nicht schwer
Du bist ein kleiner schlauer Junge
Hast immer eine Idee
Du jagst Diebe und Piraten
Und fährst gern zur See
Na na na na, na na na na na, na na Wickie
Hast keine Angst vorm Wasser
Flink wie ein Delfin
Der Wolf frisst dir aus den Händen
Kannst mit dem Winde spielen
Hey hey Wickie hey Wickie hey
Zieh fest das Segel an
Hey hey Wickie die Wickinger
Sind hart am Winde dran
Hey hey Wickie hey Wickie hey
Zieh fest das Segel an
Hey hey Wickie die Wickinger
Sind hart am Winde dran
Na na na na, na na na na na, na na Wickie
HEY
(Andrea Wagner)

Montag, 19. Mai 2014

Walnuss-Schalen-Bötchen



"Jungs! Habt ihr Lust mit mir zu basteln?", rufe ich durch den Garten. "Was denn?", ruft mein Kleiner zurück. "Kleine Boote aus Walnuss-Schalen!", antworte ich laut. Mein Kleiner und sein Kumpel sprechen sich ab. Bewaffnet mit Stöcken, Pfeil und Bogen kommen sie mir entgegen. "Und wie soll das gehen?!", fragt der Kumpel. "Man nimmt einfach eine Walnuss-Schale und drückt ein Stück Knete hinein. Dann sucht man sich ein Stöckchen als Mast und schneidet sich aus Servietten eine kleine Fahne. Die muss man aber mit Kleber dran kleben.", erkläre ich lächelnd. "Okay!!", mein Kleiner und sein Kumpel sind dabei. Schnell sind einige Walnuss-Schalen in unserem Garten gefunden, da viele Eichhörnchen bei uns wohnen. Aus Birken-Reisig werden Stöckchen gebrochen. Knete, Servietten und eine Schere liegen bereit und schon geht los. Ein Bötchen wird hübscher als das andere. Nachdem eine kleine Armada entstanden ist, hole ich den Kindern eine alte Zinkwanne und befülle sie mit Wasser. Gemeinsam lassen wir ihre Bötchen zu Wasser. Mein Kleiner hält vor Aufregung die Luft an. Vorsichtig setzt jeder sein Boot auf die glatte Wasseroberfläche. Hurra, alle schwimmen! Nun, kann das Wettsegeln beginnen. "Wer schneller auf der anderen Seite ist!", ruft mein Kleiner mir zu und das Anpusten der kleinen Boote geht los. Das Walnuss-Bötchen meines Kleinen ist am schnellsten auf der anderen Seite. Lachend gestehe ich ein: "Du hast gewonnen!". Schiff ahoi!

Seht Euch mal mein Bötchen an

Seht Euch mal mein Bötchen an,
wie mein Bötchen segeln kann.

(Mathis, nach der Melodie von:

"Auf der Mauer, auf der Lauer")

Sonntag, 18. Mai 2014

Nichtstun



Während mein Göttergatte im Garten vor sich hin prusselt, liege ich auf der Wiese und fröne dem Nichtstun... eine Flasche Wasser und mein Buch liegen griffbereit.

Samstag, 17. Mai 2014

Gespinstmotten



"Guck mal! Vielleicht ist das was für deinen Blog!", unser Patenonkel sendet mir über 'Whats app' einige Fotos zu, "Der Gespensterbaum und die nimmersatten Raupen!". Mich schüttelt es: "Iiiihh!", ist einzige Antwort, die mir einfällt. Gespinstmotten! Den ganzen Wandelweg haben sie in Beschlag genommen. Die Gespinstmotten, die zu den Schmetterlingen gehören, befallen Traubenkirsche, Weißdorn, Schlehe, Pfaffenhütchen, Pappeln, Weiden und gelegentlich auch Obstbäume. Der Schmetterling ist ziemlich unscheinbar. Er hat weißliche Vorderflügel mit dunklen Punkten, seine Hinterflügel grau und er eine Flügelspannweite von bis zu 25 mm. Am Wandelweg mussten sowohl die Schlehen und als auch die Paffenhütchen dran glauben, denn seit geraumer Zeit stehen hier kahlgefressene, silbrig glänzende Bäume und Sträucher. Verantwortlich hierfür sind die Raupen der Gespinstmotte. In Mitteleuropa gibt es davon über 90 Arten. Bei der Suche nach einer geeigneten Fresspflanze spinnen sie alles ein, was ihnen in den Weg kommt, wie Gräser, Kräuter, Zäume oder Brückengeländer. Der seidige Schleier dient den Raupen als Schutz vor Fressfeinden wie Vögeln und vor Regen. Unter dem Schleier fressen die Raupen bis Mitte Juni die befallene Pflanze komplett kahl. Anschließend wandern sie an den Stammfuß, wo sie sich verpuppen. Schäden im Gespinst werden von einzelnen, so genannten „Wächterraupen“ repariert. Sie leben etwas länger und sichern so ihren verpuppten Artgenossen das Überleben. Nach etwa zwei Wochen schlüpfen schließlich die Gespinstmotten und legen etwa 40 bis 80 Eier an der Rinde von den Trieben und Zweigen ihrer Wirtspflanze ab. Ist das Gespinst erst einmal ausgebildet, lassen sich die Raupen kaum noch bekämpfen. Den Sträuchern und Bäumen schadet der Befall übrigens nicht, noch im gleichen Jahr des Befalls treiben sie wieder aus. Hoffentlich!!

Freitag, 16. Mai 2014

Hoffest auf Gut Heimendahl



Großes Hoffest mit öffentlicher Schafschur

mit vielen Attraktionen, regem Marktgeschehen und Live-Musik

17. und 18. Mai 2014


von 10.00 bis 18.00 Uhr - Eintritt frei 

Donnerstag, 15. Mai 2014

Armes Kätzchen

"Hallo. Habt ihr für mich vielleicht eine Tüte Katzenfutter?", die Mittlere meiner Freundin steht vor der Tür. Ich schaue sie fragend an. "Bei uns im Garten schleicht eine kleine Katze herum. Die ist total abgemagert und sieht fix und fertig aus.".  Während ich ihrer Erklärung zu höre, hole ich das Gewünschte: "Bitte, schön!". "Danke!", ruft sie und eilt die Stufen herunter. Kurze Zeit später geht das Telefon, meine Freundin erklärt mir, sie haben jetzt das Kätzchen gefangen. Aber es sehe total schlimm aus. Stellenweise ist ihr das Fell geschoren worden und sie ist dünn bis auf die Knochen. Meine Freundin hört sich sehr besorgt und auch ratlos an. "Soll ich mal gucken kommen?!", schlage ich ihr vor. "Jaa...", antwortet meine Freundin kläglich. Schnell schlüpfe ich in meine Gartenclogs und laufe rüber. Ein Bild des Jammers erwartet mich. Das kleine schwarze Kätzchen sieht erbärmlich aus: großflächig ist ihre Brust rasiert worden, auch am Bauch kann man einige rasierte Stellen erkennen. Das übrige Fell ist total verklebt. Ihre Augen sehen stumpft und krank aus. Bedauernd schüttele ich den Kopf: "Da kann ich auch nichts machen! Das arme Ding muss sofort zum Tierarzt. Unsere Nachbarin ist zu Hause, komm wir fragen mal nach!". Aber unsere Nachbarin (sie ist Tierärztin) kann (und will) sich nicht der Sache annehmen und verweist uns an die Tiernothilfe. Nach einigen telefonischen Versuchen erreichen wir endlich jemanden, der sich zuständig fühlt und sich dem Kätzchen annehmen möchte. Schnell drücke ich meine Freundin zum Abschied und sie saust mit dem Kätzchen davon. Bedrückt schaue ich den Beiden nach, was dem Kätzchen wohl alles widerfahren ist?! Ich möchte es gar nicht wissen! Bevor mir die schrecklichsten Bilder durch den Kopf fahren, beeile ich mich nach Hause zu kommen, denn mein Kleiner und Hund Julie warten schon ungeduldig auf mich.

Tiere fühlen

Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

(Noka)

Mittwoch, 14. Mai 2014

Linsen

Wusstet Ihr das Linsen über einen hohen Eiweiß- und Balaststoffanteil verfügen? Außerdem enthalten sie zudem viele komplexe Kohlenhydrate. Aufgrund des hohen Ballaststoffgehalts haben Linsen einen niedrigen glykämischen Index (GLYX). Das bedeutet, dass sie den Blutzuckerspiegel nur ganz langsam ansteigen lassen und es dadurch zu einer geringen Insulinausschüttung kommt. Die Ballaststoffe in den Linsen sorgen zudem für eine lang anhaltende Sättigung, eine regelmäßige Verdauung und unterstützen das Immunsystem. Besonders für Vegetarier oder Veganer stellen Linsen eine wertvolle Eiweißquelle dar. Linsen enthalten zudem auffallend hohe Mengen an Zink, Eisen, Magnesium und Kalium. Außerdem sind Linsen ein wertvoller Lieferant für B-Vitamine, die unter anderem wichtig für das Nervensystem sind. Aufgrund ihres hohen Folsäure-Anteil gelten Linsen als ideales Schwangerschafts-Lebensmittel. Fazit: Linsen sind gesund und vor allen Dingen lecker! Auch wenn man da geteilter Meinung sein kann, nicht wahr!?

Linsenbolognese mit Pasta



Zutaten:
100 g rote Linsen
1 gewürfelte Zwiebel
1 Dose stückige Tomaten
400 ml Gemüsebrühe
3 (in feine Ringe geschnitten) Frühlingszwiebeln
50 ml Sahne
1 Schuss Balsamico
1 gepresste Knoblauchzehe
Cayennepfeffer
Salz und Pfeffer

Zubereitung:
Zwiebeln in Öl anbraten, dann die Linsen dazu geben und kurz anschwitzen. Heiße Gemüsebrühe angießen und aufkochen lassen. Bei mittlerer Hitze 15 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen gar sind. Die Tomaten zugeben und aufkochen lassen. Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Sahne hinzu geben und mit Salz, Pfeffer, Balsamico und Cayennepfeffer abschmecken.

Tipp:
250 g Pasta 'al dente' kochen und die Linsenbolognese darüber geben. Als Finish ein wenig frisch geriebenen Parmesan darüber geben und mit ein paar übrig gelassenen Frühlingszwiebelringen garnieren.

Dienstag, 13. Mai 2014

Kleine Kröte



Mein Göttergatte und ich flitzen in einer kleiner Regenpause (fieseln zählt schon nicht mehr..grins!) schnell durch den Garten, um unsere ganzen Viecherln zu versorgen. Hund Julie hüpft munter neben uns her und auch unsere kleine Katze Bremse begleitet uns schleichend, gut versteckt durch das Unterholz. "Stopp!!", rufe ich laut und füge freudig hinzu, "Bleib mal stehen. Guck mal, hier ist eine kleine Kröte!". Mein Göttergatte bleibt abrupt stehen: "Oh, ja!". "Kannst du sie einfangen?", bittend schaue ich meinen Göttergatten an, "Ich hole die Kinder!". "Mach ich!", erwidert mein Göttergatte, "Aber beeil dich!". Ich nicke und laufe los. "Kinder!!", brülle ich aufgeregt durchs Haus, "Kommt mal schnell in den Garten! Papa, hat eine Kröte gefangen!". Von oben aus dem Kinderzimmer hört man lautes Gepolter. In null Komma nix stehen mein Großer, mein Kleiner und sein Kumpel im Garten und betrachten mit großen Augen die kleine Kröte. Mein Göttergatte hält das kleine Geschöpf behutsam in seinen großen Händen. "Oh, die ist ja toll!", erklärt der Kumpel meines Kleinen. "Wie niedlich, die ist ja ganz klein!", auch mein Großer ist von der kleinen Kröte angetan. "Pass auf, sie hüpft hoch!", ruft mein Kleiner leicht erschrocken und kichernd zucken die Jungs zusammen. "So, das reicht jetzt. Ich lasse die Kröte wieder frei.", beschließt mein Göttergatte und setzt die kleine Kröte vorsichtig zurück ins hohe Gras am Brunnen.

Kurz

Die Tage sind lang, 
aber die Jahre sind kurz.

(Sprichwort)

Montag, 12. Mai 2014

Rollbretter



"Uuuiihhh!", mein Kleiner fegt mit seinem Rollbrett über das Parkett, sein Kumpel ist ihm dicht auf den Fersen. "Wer schneller ist!", ruft sein Kumpel, beide sitzen im Schneidersitz und stoßen sich mit den Händen ab. Laut lachend versuchen sie als Erster auf die andere Seite des Raumes zu kommen. Für heute ist das fürchterliche Wetter mit Regen, Hagel und Wind erstmal vergessen.. lach!!

Verfrühte Eisheilige

Der "Wonnemonat" Mai fing in diesem Jahr, wie wir ja alle schon gemerkt haben, richtig kalt und nass an. Viele Meteorologen fragten sich schon, ob es sich wohl um vorgezogene "Eisheilige" handelte. Dabei haben die "Eisheiligen" erst gestern angefangen. Die fünf Heiligen, um die es hier geht (die Namenspaten dieses Wetterphänomens), sind Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophie, deren Gedenktage in dieser Reihenfolge vom 11. bis zum 15. Mai im Kalender stehen. Besonders berüchtigt ist dabei die "kalte Sophie", sie soll die schlimmste der fünf Heiligen sein. Ich bin mal gespannt, ob wir etwas von ihnen in den nächsten Tagen merken werden.

Guten Morgen, Frau Amsel!

"Guten Morgen, Frau Amsel!", grinsend schaue ich aus dem Fenster. Seit gestern schon kann man eine kleine Amsel-Dame dabei beobachten, wie sie fleißig Moos, altes Laub und kleine Stöckchen in ihrem Schnabel in unsere Hainbuchenhecke trägt. Emsig sammelt sie alles was weich und behaglich ist ein. Das muss wirklich ein kuscheliges Nest werden. Stetig fliegt sie immer wieder ein und aus.

Sonntag, 11. Mai 2014

Muttertagsschätze




"Ätsch, und der tolle Papierflieger gehört jetzt mir!!".

Für die Mütter

Von allen Müttern auf der Welt
ist keine, die mir so gefällt,
wie meine, wenn sie lacht
und wenn sie mir die Tür aufmacht.
Auch wenn sie aus dem Fenster winkt
und mit mir rodelt, mit mir singt,
wenn sie auf meinem Bettrand sitzt,
solang es donnert oder blitzt,
und wenn sie sich mit mir versöhnt,
bei einer Krankheit mich verwöhnt 

ja, was sie überhaupt auch tut,
ich mag sie immer, bin ihr gut.
Und hin und wieder wundert's mich,
dass wir uns fanden - sie und ich.


(Rosemarie Neie)

Hanni's Ei



"Nanu! Was ist denn das?!", verwundert gucke ich in das Nest der Kükenstube. Unsere Glucke Hanni hat ein Ei gelegt. Ja, wie kann das denn? Ich dachte, während der Kükenaufzucht legen Hühner keine Eier. Heißt das jetzt die Küken sind flügge?! Können sie jetzt schon zu den anderen Hühnern?! Mist, dass es den ganzen Tag regnet. Bei diesem scheußlichen Wetter ist mein freundlicher 'Keine-Hühner-mehr'-Nachbar nicht im Garten und kann mir nicht mit seinem umfangreichen Hühnerwissen zur Seite stehen.

Samstag, 10. Mai 2014

Stunde der Gartenvögel

Denkt Ihr dran?? Dieses Wochenende ist wieder die "Stunde der Gartenvögel"! Also, ab in den Garten und Vögelchen zählen.. lach! Aber vergesst Eure Regensachen nicht!

Papierflieger



"Mama, guck mal was ich gebastelt habe!", mein Kleiner steht vor mir und hält seine Hand in die Höhe. "Whmm! Whmm!", Fluggeräusche kommen aus seinem Mund. "Oh, das ist aber ein toller Papierflieger geworden!", ich wuschele durch seine langen Haare. Mein Kleiner grinst mich an und lässt den Papierflieger fliegen. Der Papierflieger fliegt einen hohen Bogen durch das Esszimmer und macht eine Bruchlandung auf meinem wunderbaren Strauß Pfingstrosen, welchen ich von meinem freundlichen "Keine-Hühner-mehr-Nachbarn" über den Gartenzaun gereicht bekommen habe. Ich hole tief Luft, doch bevor ich etwas sagen kann, saust mein Kleiner hinterher, grabscht nach seinem Papierflieger und ruft laut lachend: "Es ist nix passiert!". 

Beim Regen

Liebe Sonne, scheine wieder,
Schein' die düstern Wolken nieder!
Komm mit deinem goldnen Strahl
Wieder über Berg und Tal!
      

Trockne ab auf allen Wegen
Überall den alten Regen!
Liebe Sonne,  lass dich sehn,
Dass wir können spielen gehn!

(Hoffmann von Fallersleben)

Freitag, 9. Mai 2014

Trash



"Guck dir mal diese Sauerei an!", meine Freundin und ich sehen uns empört an. Ich schüttele erbost den Kopf: "Welche Dumpfbacke hat das denn getan?!". "Mitten im Wald!", schimpft meine Freundin, "Unverschämtheit!". "Mach mal ein Foto!", bitte ich sie, "Da werden wir was unternehmen.". "Und was willst du tun?", meine Freundin sieht mich fragend an. "Ich werde eine Email an einen der Discounter schreiben.", erkläre ich energisch. Und genau das habe ich gemacht. Und wisst Ihr was? Sie haben sich gekümmert: kurz nach meiner Email hat der zuständige Sachbearbeiter der Handzettelverteilerfirma bei uns angerufen und sich die genaue Position im Wald geben lassen. Am nächsten Tag war die Stelle im Wald wieder vom Müll befreit. Ist das nicht toll?!

Ich ging im Walde so vor mich hin

Ich ging im Walde
So vor mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich
Ein Blümlein stehn,
Wie Sterne blinkend,
Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen,
Da sagt' es fein:
Soll ich zum Welken
Gebrochen sein?

Mit allen Wurzeln
Hob ich es aus,
Und trugs zum Garten
Am hübschen Haus.

Ich pflanzt es wieder
Am kühlen Ort;
Nun zweigt und blüht es
Mir immer fort.

(Johann Wolfgang von Goethe)

Donnerstag, 8. Mai 2014

Beinwell



Wie machen eine kleine Exkursion durch den wunderbaren Naturgarten meiner Freundin. "Du kennst dich auch mit Wildkräutern aus!", meine Freundin grinst mich an und zeigt auf ein paar haarige Pflanzenblätter (damals waren noch keine Blüten zu sehen), "Weißt du was das ist?!". "Beinwell.", sage ich ohne zu zögern, "Aber ganz sicher bin ich mir erst, wenn ich die Blüten sehen kann.". Jetzt hat das haarige Kraut endlich Blüten und ja ich bin mir sicher, es ist Beinwell.

Beinwell ist eine Staudenpflanze, die bis zu 100 cm hoch werden kann. Die Wurzeln des Beinwells reichen tief ins Erdreich, so dass sich diese Pflanze nur schwer ausrotten lässt. Die Blätter sind breit und lanzettenförmig und laufen am Stängel herab. An der Unterseite sind sie filzig und kratzig. Junge Blätter kann man leicht mit dem Fingerhut verwechseln. Der Stiel ist rund und behaart. Die Blüten sind rosa, violett bis weiß und hängen glockig in Traubenform herab. Beinwell kommt in ganz Europa vor. Vor allem in feuchten Wiesen, Gräben, Bachufer, Gebüsche und Auen- und Bruchwälder ist er zu finden. Aber auch an Autobahnauffahrten steht er gerne. Früher wurde Beinwell als Umschlag bei Eiterwunden und offenen Beinen verwendet, desweiteren bei schwachen Gliedern, Sehnenscheidenentzündung und Blutergüssen. So wird Beinwell heute noch bei Quetschungen als Salbe verwendet. Genau wie bei Rückenschmerzen, wie uns heute eine bekannte Werbung verrät. Innerlich jedoch sollte die Wurzel nicht verwendet werden, da in ihr Pyrrolizidin vorhanden ist. Die Blätter des Beinwells finden als Tee bei Husten, Fieber oder Nasenbluten Verwendung. Angeblich sollen die Blätter des Beinwells auch kulinarisch wohlschmeckend sein. Ihr Geschmack erinnert an Gurke?!

Mairegen

Es regnet, es regnet, der Kuckuck wird nass!
Bunt werden die Blumen und grün wird das Gras.
Mairegen bringt Segen, heraus aus dem Haus,
steigt schnell in die Kutsche, gleich fahren wir aus.

Es regnet, es regnet, der Kuckuck wird nass!
Wir sitzen im Trocknen, was schadet uns das?
Mairegen bringt Segen, und werden wir nass,
so wachsen wir lustig wie Blumen und Gras.

(Henrik Sande)

Mittwoch, 7. Mai 2014

Gemütlich

Man muss Katzen nicht beibringen, wie man es sich gemütlich macht,

in dieser Hinsicht sind sie von unerschöpflichem Erfindergeist.

(James Mason)

Verbotene Plätze



Möchte man da nicht auch Katze sein?! Eigentlich weiß unsere kleine Katze Bremse ganz genau, dass dieser Platz verboten ist. Aber wie das immer im (Katzen-)Leben so ist, die verbotenen Plätze sind die begehrtesten!

Dienstag, 6. Mai 2014

Pusteblume



So geht's:
Einfach ein hübsches, leeres Marmeladenglas nehmen und drei wunderbare filigrane Pusteblumen pflücken und sanft hineinlegen. Deckel schließen. Nach etwa einer Woche sind die zarten Samenköpfchen erschöpft.

Puhstemuhme

Krause, krause Muhme,
alte Butterblume,
Pusterchen, nanu?
Wo hast du denn dein Hütchen,
dein gelbes Federschütchen,
worauf wartest du?
Warte aufs Kindchen,
auf ein lieb Mündchen,
ich alte griese
Trauerliese,
puh, puh, puh.

Ach bitte, puhst mich doch
rasch in den Himmel hoch;
tausend kleine Nackedeis
spielen da im Gras,
tausend kleine Nackedeis
lachen sich da was!


(Richard Dehmel)

Montag, 5. Mai 2014

Kükenstube



Guckt Euch mal diese kleinen Knirpse an! Viereinhalb Wochen sind die Küken bereits alt und zauselig ohne Ende... grins! Man kann kaum noch Kükenflaum entdecken. Aber dafür sieht man bei dem grauen Küken schon ein kleines Krönchen. Jetzt weiß ich auch wo der Begriff "gerupftes Huhn" herkommt. Bestimmt nicht aus der Küche, wie ich immer dachte... lach!!

Das Frühstück

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages
– sagt Brad.

(Angelina Jolie)

Knuspriger Bacon aus der Mikrowelle

Fordern Eure 'Männer' auch am Wochenende ein opulentes Frühstück ein?! Mit frischen Brötchen, Orangensaft und 'Ham & Eggs'? Und habt Ihr oft auch keine Lust Euch vor den Ofen zu stellen, um den Bacon schön knusprig auszubraten? Dann habe ich hier ein schnelles Rezept für Euch. Keine Sauerei, keine Geruchsbelästigung und energiesparend! (Ähem... sehen wir mal davon ab, dass drei Stück Küchenkrepp genutzt werden.)

Zubereitung
1 - 2 Blätter Küchenpapier werden übereinander auf einen Teller gelegt. Darauf kommen die Baconscheiben und zwar so, dass sie sich nicht berühren. Zuletzt wird noch ein Blatt Küchenkrepp auf den Bacon gelegt und der Teller in die Mikrowelle geschoben.
Es kommt natürlich auf die Leistung der Mikrowelle an, aber bei uns dauert es ca. 4 Minuten bis der Bacon einigermaßen kross ist.


"Also, ich bin ja ein bisschen misstrauisch!", mein Großer schiebt den Bacon auf seinem Teller hin und her, "So richtig kross sieht der Bacon ja nicht aus.". Vorsichtig schiebt er sich ein Stück in den Mund und kaut prüfend. "Ja. Aber er schmeckt richtig gut!", genüsslich nimmt er ein weiteres Stückchen und nickt mir bejahend zu. "Doch!", mit wichtiger Miene nickt er wieder, "So kannst du den Bacon von mir aus jetzt immer machen!".

Sonntag, 4. Mai 2014

Waldmeister vs. Vergissmeinnicht




"Ach, das sieht aber hübsch aus!", meine Mutti sieht sich interessiert um. "Hast du das extra gemeinsam in einen Topf gepflanzt?". "Nein, habe ich nicht!", erwidere ich erklärend, "In dem Topf ist seit Jahren nur der Waldmeister, erst in diesem Jahr hat das Vergissmeinnicht beschlossen auch dort zu wachsen.".

Waldmeister

Waldmeister (Galium odoratum) ist eine ausdauernde Staude aus der Familie der Rötegewächse. Waldmeister ist in Mitteleuropa heimisch. Man findet ihn in vorrangig in Buchenwäldern. Die Pflanze benötigt einen nährstoffreichen Boden. Die Blütezeit ist von Mai bis Juni. Der Stängel des Waldmeisters ist glatt und unverzweigt. Waldmeister hat lanzettliche Blätter, die im unteren Teil des Stängels zu sechst, im oberen Teil zu acht als Quirl beieinander stehen. Sie sind stachelig spitz und von beiden Seiten grün. Die Wuchshöhe beträgt zwischen 15 cm bis 30 cm. Die weißen Blüten bilden einen doldigen Blütenstand aus. Die Krone ist trichterförmig und 4-5 mm breit. Die runden, grünen Früchte des Waldmeisters weisen Widerhaken auf. Das Kraut enthält Cumarin, dass für den Geruch des Waldmeisters verantwortlich ist. Aber hier ist auch Vorsicht geboten, denn zu hohe Mengen an Cumarin können starke Kopfschmerzen hervorrufen. Bei uns hat der Waldmeister nie den Sprung ins Beet geschafft. Seit Jahren schon ist er in dem Töpfchen geblieben, indem er den Weg zu uns gefunden hat.

Samstag, 3. Mai 2014

Waldlichtung



"Wo gehen wir jetzt 'lang?!", mein Göttergatte sieht mich fragend an, "Sollen wir mal links rum, da sind wir noch nie hergegangen.". Er blickt auf einen schmalen Ackerweg entlang einer Weide. "Warum nicht!?", antworte ich und stiefele los. Julie hüpft vorne weg. Wir verlassen den Wald und laufen an einer Feuchtwiese vorbei. Nach hundert Metern ist das Sprudeln eines kleinen Baches zu hören. Es muss die 'Issumer Fleuth' sein. Wir erreichen das Ende des Ackerweges und stehen in einem kleinen Waldstück. Groß kann es nicht sein, denn da wir die Gegend eigentlich kennen, wissen wir es ist gar kein Platz für einen großen Wald. Staunend, ja geradezu andächtig blicken wir in die alten, hohen Buchen. "Wow, damit habe ich nicht gerechnet!", ich schaue meinen Göttergatten lächelnd an. "Beeindruckend, nicht wahr?!", bestätigt mein Göttergatte. Wir wenden uns nach links und gehen einen breiten Weg entlang. Die mächtigen Bäume bilden über uns eine Kuppel, man hat den Eindruck man ist in einer Kathedrale. Wir entdecken einen kleinen Trampelpfad, der tiefer in den Wald führt und laufen los. Dann stehen wir plötzlich auf einer Lichtung. Mannshoch stehen zarte lilafarbene Blumen wankend im Wind, gesäumt von hellgrünen, ausladenden Buchen. Für einen Moment halte ich den Atem an. Was für ein zauberhafter Anblick. "Es ist so richtig verwunschen hier!", mein Göttergatte dreht sich lächelnd zu mir um und ich nicke mit strahlenden Augen. 

Staunen

Das Staunen
ist der Anfang der Erkenntnis.

(Platon)

Freitag, 2. Mai 2014

„Tscherrretetet“.

„Tscherrretetet!!", tönt es warnend über mir in der hohen alten Kiefer. Ich blicke überrascht nach oben. Eine kleine Blaumeise sitzt wachend in der Nähe. Eine zweite Meise hüpft etwas entfernt von mir durch die Kieferäste. In ihrem Schnabel hält sie eine Mahlzeit für ihre Kleinen bereit. Blinzelnd beäugen mich ihre kleinen Äuglein bis sie beschließt ich bin kein Feind. Schnell hüpft sie über den Ast zu unserem Meisenkasten. Aufgeregt kann man die Jungen betteln hören. Mit einer kleinen Flatterung verschwindet die hübsche Blaumeise in dem runden Loch des Kastens. Dann hört man nichts mehr, die Beute wurde wohl verteilt. Grinsend beobachte ich wie die Meise wieder auf Beutejagd geht und höre, wie die Kleinen wieder laut piepsend Futter einfordern. Ach, wie schön! Und ich hatte schon gedacht, unser Meisenkasten wäre leer geblieben.

Donnerstag, 1. Mai 2014

Tanzlied im Mai

Zum Reigen herbei
Im fröhlichen Mai!
Mit Blüten und Zweigen
Bekränzt euch zum Reigen!
Im fröhlichen Mai
Zum Reigen herbei!

Zum Reigen herbei!
Mit Jubelgeschrei
Die Vögel sich schwingen,
Sie rufen und singen
Mit Jubelgeschrei:
Zum Reigen herbei!

Juchheißa juchhei!
Wie schön ist der Mai!
Wir haben‘s vernommen,
Wir kommen, wir kommen.
Wie schön ist der Mai!
Juchheißa juchhei!


(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

Marienkäfer



Ihr möchtet einen kleinen Glückbringer verschenken?! Dann habe ich hier eine nette Idee für Euch. Einen kleinen Marienkäfer (oder aus braunen Papier einen Maikäfer).

Ihr braucht:
Quadratisches Papier in rot oder braun
Schere,
schwarzen Stift

So geht's:
Das Papier einmal diagonal in der Mitte falten. Die rechte Spitze diagonal nach oben falten. Die linke Spitze ebenfalls diagonal nach oben falten. Das sind die Flügel. Die untere Spitze einige Millimeter nach oben umknicken. Die Flügel öffnen und die kleine umgeknickte Ecke nach innen schlafen. Die Flügel wieder schließen. Mit einer Schere den Körper (die Flügel) des Käfers oval (für den Maikäfer einbissel länglicher) ausschneiden. Den vorderen Teil des Käfers schwarz ausmalen und die Flügel mit schwarzen Punkten versehen (für den Maikäfer einfach auf Flügel längs ein paar Streifen malen).


Vielen Dank Philine! Für diesen hübschen kleinen Flieger!